Der DaWanda Designmarkt

Ich war soooo aufgeregt und hab mich wochenlang auf dieses Ereignis gefreut. Und dann musste ich ohne Ende arbeiten. Aber ich hab mich trotzdem rausgeschlichen – nur für ein paar Stunden. Zusammen mit dem Schatz ging es dann zum DaWanda Designmarkt in Berlin. Und es war wundervoll. Und weil Bilder viel mehr als Worte sagen, halte ich jetzt meinen Mund und zeige euch ein paar Fotos, die der Schatz vom Fotowunderland freundlicher Weise zur Verfügung stellt.

Der DaWanda Designmarkt:

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Nähanleitung: aufwändige Smartphonetasche

Ich verkaufe schon lange Smartphonetaschen bei DaWanda und seit neuestem biete ich auch DIY Kits an, damit ihr eure Tasche selber nähen könnt. Und hier kommt die zweite Anleitung dazu – dieses Mal für die aufwändige Variante. Im Prinzip wird sie genauso genäht, wie die einfache Smartphonetasche. Der Unterschied ist lediglich, dass der Außenstoff aus mehreren Teilen besteht und zuerst zusammengenäht wird.

Material:

– Stoff für die Innen- und Außenseite

– Webband

– Gummikordel

– Knopf

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Anleitung:

Zuerst näht ihr die Einzelteile des Außenstoffs zusammen, erst die verschiedenen Stoffe, dann das Webband oben drüber. Wenn ihr kein Webband verwendet, fällt dieser Schritt weg.

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Dann legt ihr das Stück Fleece auf die linke Seite des Außenstoffs und faltet die beiden Enden mit der rechten – also der schönen Seite – aufeinander. Das Fleece ist ein wenig schmaler als der Außenstoff, weil sich das dann gleich leichter näht – man sieht besser und hat hinterher nicht so viel Stoff in der Nahtzugabe.

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Als Nächstes legt ihr die beiden Stücke des Innenstoffs mit der schönen Seite innen aufeinander.

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Den Außenstoff mit dem Fleece näht ihr nur rechts und links zusammen. Achtet dabei darauf, dass alle Nähte und das Webband genau aufeinander treffen. Den Innenstoff näht ihr auch an der Unterseite zu. Wichtig ist, dass ihr eine Wendeöffnung in der Mitte unten offen lasst.

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Ich nähe immer so, dass der Stoff mit dem Nähfuß abschließt. Wenn ihr fertig genäht habt, schneidet beim Innenstoff die Ecken ab und beim Außenstoff schräg durch die Nahtzugabe.

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Den Innenstoff markiert ihr mittig an der offenen, oberen Seite. Den Teil aus dem Außenstoff wendet ihr jetzt und steckt ihn in den Innenstoff. Dabei ist es wichtig, dass die Seitennähte aufeinander treffen. Wenn alles gut gelaufen ist, dann ist jetzt die linke Seite des Innenstoffs ganz außen und die schönen Seiten der beiden Stoffe liegen aufeinander. Die Gummikordel kommt zwischen Außen- und Innenstoff und zwar genau da, wo ihr die Markierung gesetzt habt.

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Jetzt wird es etwas fummelig. Ihr näht einfach einmal rundrum. Bei der Gummikordel näht ihr ein paar Mal hin und her, damit sie sicher eingenäht ist.

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Endlich ist es soweit und ihr könnt eure Tasche wenden. Zieht sie einfach durch die Wendeöffnung und formt die Ecken dabei schön aus.

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Die Wendeöffnung schließt ihr knappkantig und stülpt dann den Innenstoff dahin, wo er hingehört – nach innen.

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Zum Schluss näht ihr noch den Knopf an und taddaaaaa fertig.

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VIEL SPAß !

DIY: Memoboard mit ein bisschen Magie

Heute zeige ich euch ein kleines, schnelles DIY Projekt. In nicht einmal einer Stunde seid ihr fertig und habt ein neues Memoboard. Hier kommt allerdings keine Nähmaschine zum Einsatz, sondern ein anderes meiner Lieblingswekzeuge: Der Tacker. Ich liebe den Tacker. Er ist schnell, laut und man bringt die tollsten Dinge zustande.

 

Material:

– (alter) Bilderrahmen aus Holz

– weißer Flanellstoff (z.B. ein Flanelllaken)

– Füllwatte

Alle drei Sachen bekomme ich bei meinem Lieblingsschweden hier um die Ecke. Falls ihr euch fragt, warum ich unbedingt Flanellstoff nehme – das hat etwas mit der im Titel erwähnten Magie zu tun. Durch die flauschige Oberfläche halten Stoffe (zumindest bis zu einer bestimmten Größe) nämlich wie von Zauberhand ohne Stecknadeln. Das ist z.B. beim Ausprobieren von Stoffkombinationen oder Mustern beim Quilten eine große Hilfe.

 

Anleitung:

Zuerst schneide ich den Stoff zu. Das Stück wird rundum ca. 5cm größer als der Bilderrahmen.

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Als nächstes kommt die Füllwatte zwischen Stoff und Bilderrahmen.

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Und dann tackere ich einmal rundrum. Dabei schlage ich den Stoff einmal um. So kann nichts ausfransen und es sieht schön ordentlich aus.

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Wenn die erste Seite fertig ist, kümmere ich mich danach gleich um die gegenüber liegende Seite und ziehe alles schön straff. Die Ecken lasse ich erstmal frei – die kommen ganz zum Schluss.

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Und fertig ist euer Memoboard.

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VIEL SPAß 😉

DaWanda Wohnparade

DaWanda lädt ein zur Wohnparade und möchte wissen, wie ich lebe und was mein Zuhause besonders macht.

So einer Einladung kann ich nicht widerstehen und nehme sie gleich als Anlass dazu, meinem Blog endlich neues Leben einzuhauchen.

1.) Was ist Deine Lieblingsecke in Deinem Zuhause und warum?

Da muss ich nicht lange nachdenken. Im Moment ist meine Lieblingsecke mein Ohrensessel im Wohnzimmer. Hier sitze ich gerne mit einem Iced Latte, lege die Beine hoch, lese und genieße das Leben. Der Ohrensessel ist super gemütlich und der Blick auf all die Fotos sehr entspannend.

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2.) Was hast Du in Deiner Wohnung selbstgemacht?

Wir machen eigentlich alles selber – sofern wir es können. Ich habe im Laufe der Jahre praktisch jedes Zimmer mindestens ein Mal (meist wesentlich öfter) gestrichen, die Fenster aufgearbeitet, Accessoires und Dekoration genäht oder anderweitig hergestellt und arrangiert, Teppich und andere Bodenbeläge verlegt (und wieder rausgerissen), die Balkone und den Garten gestaltet, einzelne Möbelstücke mittels Upcycling meinen Wünschen angepasst. Die Liste ist lang und wird beinahe jeden Tag länger. Ich liebe es einfach, im Haus zu arbeiten, weil man das Ergebnis – also den Erfolg – sofort sehen kann.

Zuletzt haben wir das Wohnzimmer komplett neu gestaltet.  Alles ist in grau gehalten – gemischt mit ein paar Accessoires und Dekoelementen in Pudertönen.

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3.) Was begegnet einem zuerst, wenn man Deine Wohnung betritt?

Wenn man durch die erste Tür zum Grundstück kommt, steht man auf der Eingangsterrasse und sieht zunächst eine Gartenbank, die je nach Jahreszeit dekoriert ist. Im Moment kann ich sie euch nur leider nicht zeigen, weil sie immer noch ihre Weihnachtsdeko hat und mir das Ende Februar peinlich ist. Betritt man das Haus, steht man im Treppenhaus und blickt auf eine Schublade, die mir der Schatz als Regal an die Wand montiert hat. Hier stelle ich gerne Artikel aus, die ich bei DaWanda verkaufe. Ich hab ja sonst kein Schaufenster in der offline Welt.

 

4.) Auf welchen Einrichtungsgegenstand in Deiner Wohnung bist Du besonders stolz?

Der Esstisch ist für mich ein wichtiger Mittelpunkt in meinem Leben – hier sitzen wir zu allen Feiertagen und besonderen Anlässen mit Familie und Freunden. Zu Weihnachten habe ich mir von meiner Familie neue Sühle für das Esszimmer gewünscht. Ich habe mir gewünscht, dass mir jeder einen Stuhl schenkt, der ihm oder ihr besonders gut gefällt – nur die Farbe weiß habe ich vorgegeben. So repräsentiert jeder Stuhl ein anderes Familienmitglied. Für viele ist so ein zusammengewürfelter Essplatz eine ungewöhnliche Vorstellung, aber ich liebe es. Jedes Mal, wenn ich in das Esszimmer komme, werde ich an meine Familie erinnert. Den schönsten Stuhl hat mir natürlich der Schatz geschenkt: der Panton Chair von Verner Panton.

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Liebe Grüße

Helen