Renovierung der Küche – Finale

Gut drei Wochen hat es gedauert und jetzt ist sie endlich fertig: die Küche, mein neuer Lieblingsort! OK, es ist eigentlich erst das Halbfinale, ein paar Kleinigkeiten fehlen noch: die Spülmaschine, die Dunstabzugshaube, die Griffe für die Einbauschränke. Überhaupt müssen die Einbauschränke noch neu lackiert werden. Aber ich kann die Küche schon benutzen und das tue ich jeden Tag mit Vergnügen. Sogar das Abwaschen macht mir Spaß! Und auch die Ecke für die Kaffeemaschine gefällt mir sehr gut.

     

Wir haben entrümpelt, zurückgebaut, geplant, geshoppt, aufgebaut und angebracht, gemessen und neu geplant, ausgeräumt, ausgemistet, runtergetragen und wieder eingeräumt und nochmal umgeräumt. Es war zwischenzeitlich recht chaotisch und nervenaufreibend, gab tagelang kein fließendes Wasser und noch länger keinen Herd zum Kochen. Der Wasseranschluss hat den Schatz uns beinahe an den Rand der Verzweiflung gebracht, dafür sind andere Dinge überraschend leicht gewesen. Gelernt haben wir, dass wir zusammen mit ein bisschen Hilfe von meinem Papa eine Küche bauen können und es trotzdem definitiv nie wieder machen wollen. Wir haben großen Respekt vor der Arbeit von Wasserinstallateuren und Tischlern und sind stolz darauf, sowohl den Metod Korpus als auch die Maximera Schublade praktisch blind zusammenbauen zu können. Ich möchte für ganz lange Zeit nichts mehr von tropfenden Wasserzuläufen oder undichten Abflüssen hören und freue mich jetzt einfach darauf, in meiner neuen Küche zu kochen und zu essen.

     

Und das Beste ist, sie ist noch schöner geworden als ich es mir vorgestellt habe. Vielen lieben Dank liebster Papa und liebster Schatz. Das habt ihr ganz toll gemacht!

 

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