Nähanleitung: aufwändige Smartphonetasche

Ich verkaufe schon lange Smartphonetaschen bei DaWanda und seit neuestem biete ich auch DIY Kits an, damit ihr eure Tasche selber nähen könnt. Und hier kommt die zweite Anleitung dazu – dieses Mal für die aufwändige Variante. Im Prinzip wird sie genauso genäht, wie die einfache Smartphonetasche. Der Unterschied ist lediglich, dass der Außenstoff aus mehreren Teilen besteht und zuerst zusammengenäht wird.

Material:

– Stoff für die Innen- und Außenseite

– Webband

– Gummikordel

– Knopf

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Anleitung:

Zuerst näht ihr die Einzelteile des Außenstoffs zusammen, erst die verschiedenen Stoffe, dann das Webband oben drüber. Wenn ihr kein Webband verwendet, fällt dieser Schritt weg.

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Dann legt ihr das Stück Fleece auf die linke Seite des Außenstoffs und faltet die beiden Enden mit der rechten – also der schönen Seite – aufeinander. Das Fleece ist ein wenig schmaler als der Außenstoff, weil sich das dann gleich leichter näht – man sieht besser und hat hinterher nicht so viel Stoff in der Nahtzugabe.

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Als Nächstes legt ihr die beiden Stücke des Innenstoffs mit der schönen Seite innen aufeinander.

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Den Außenstoff mit dem Fleece näht ihr nur rechts und links zusammen. Achtet dabei darauf, dass alle Nähte und das Webband genau aufeinander treffen. Den Innenstoff näht ihr auch an der Unterseite zu. Wichtig ist, dass ihr eine Wendeöffnung in der Mitte unten offen lasst.

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Ich nähe immer so, dass der Stoff mit dem Nähfuß abschließt. Wenn ihr fertig genäht habt, schneidet beim Innenstoff die Ecken ab und beim Außenstoff schräg durch die Nahtzugabe.

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Den Innenstoff markiert ihr mittig an der offenen, oberen Seite. Den Teil aus dem Außenstoff wendet ihr jetzt und steckt ihn in den Innenstoff. Dabei ist es wichtig, dass die Seitennähte aufeinander treffen. Wenn alles gut gelaufen ist, dann ist jetzt die linke Seite des Innenstoffs ganz außen und die schönen Seiten der beiden Stoffe liegen aufeinander. Die Gummikordel kommt zwischen Außen- und Innenstoff und zwar genau da, wo ihr die Markierung gesetzt habt.

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Jetzt wird es etwas fummelig. Ihr näht einfach einmal rundrum. Bei der Gummikordel näht ihr ein paar Mal hin und her, damit sie sicher eingenäht ist.

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Endlich ist es soweit und ihr könnt eure Tasche wenden. Zieht sie einfach durch die Wendeöffnung und formt die Ecken dabei schön aus.

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Die Wendeöffnung schließt ihr knappkantig und stülpt dann den Innenstoff dahin, wo er hingehört – nach innen.

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Zum Schluss näht ihr noch den Knopf an und taddaaaaa fertig.

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VIEL SPAß !

Erstellen einer neuen Kollektion

Ab und zu überkommt mich die Kreativität und ich muss dann einfach nähen. Geht euch das auch manchmal so? Das ist immer toll und es entstehen dabei die schönsten Sachen.

Wenn ich aber für meinen Shop bei DaWanda eine neue Kollektion entwickle, dann gehe ich etwas systematischer vor. Ich schaue mir den Trendreport bei DaWanda und bei Etsy an und mache mir eine Liste von den wichtigsten Trends – naja, von denen, die mir gefallen.

Ich habe von jedem meiner Stoffe ein kleines Quadrat von ca. 5cm x 5cm. Alle sind in einer kleinen Box, ordentlich nach Farben sortiert. So habe ich alle meine Schätzchen immer griffbereit.

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Und dann schau ich, ob ich die passenden Stoffe habe, oder ob ich doch shoppen gehen kann muss. Wenn ich alles beisammen habe, nehme ich mir mein magisches Memoboard und stelle die Stoffe zusammen, die gut passen.

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Wenn ich mich dann entschieden habe, schneide ich die Stoffe zu und arrangiere sie auf meinem großen, magischen Memoboard.

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Und dann geht’s schon los mit dem Nähen. Wie macht ihr das? Spontan oder systematisch?

VIEL SPAß 😉

Nähanleitung: einfache Smartphonetasche

Ich verkaufe ja schon lange Smartphonetaschen bei DaWanda und seit neuestem biete ich auch DIY Kits an, damit ihr eure Tasche selber nähen könnt. Und hier kommt die Anleitung dazu – erstmal für die einfache Variante.

Material:

– Stoff für die Innen- und die Außenseite

– Fleece als Wattierung

– Gummikordel

– Knopf

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Anleitung:

Als erstes legt ihr das Stück Fleece auf die linke Seite des Außenstoffs und faltet die beiden Enden mit der rechten – also der schönen Seite – aufeinander. Das Fleece ist ein wenig schmaler als der Außenstoff, weil sich das dann gleich leichter näht – man sieht besser und hat hinterher nicht so viel Stoff in der Nahtzugabe.

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Als Nächstes legt ihr die beiden Stücke des Innenstoffs mit der schönen Seite innen aufeinander.

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Den Außenstoff mit dem Fleece näht ihr nur rechts und links zusammen, den Innenstoff auch an der Unterseite. Wichtig ist, dass ihr eine Wendeöffnung in der Mitte unten offen lasst.

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Ich nähe immer so, dass der Stoff mit dem Nähfuß abschließt. Wenn ihr fertig genäht habt, schneidet beim Innenstoff die Ecken ab und beim Außenstoff schräg durch die Nahtzugabe.

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Den Innenstoff markiert ihr an mittig an der offenen, oberen Seite. Den Teil aus dem Außenstoff wendet ihr jetzt und steckt ihn in den Innenstoff. Dabei ist es wichtig, dass die Seitennähte aufeinander treffen. Wenn alles gut gelaufen ist, dann ist jetzt die linke Seite des Innenstoffs ganz außen und die schönen Seiten der beiden Stoffe liegen aufeinander. Die Gummikordel kommt zwischen Außen- und Innenstoff und zwar genau da, wo ihr die Markierung gesetzt habt.

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Jetzt wird es etwas fummelig. Ihr näht einfach einmal rundrum. Bei der Gummikordel näht ihr ein paar Mal hin und her, damit sie sicher eingenäht ist.

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Endlich ist es soweit und ihr könnt eure Tasche wenden. Zieht sie einfach durch die Wendeöffnung und formt die Ecken dabei schön aus.

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Die Wendeöffnung schließt ihr knappkantig und stülpt dann den Innenstoff dahin, wo er hingehört – nach innen.

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Zum Schluss näht ihr noch den Knopf an und taddaaaaa fertig.

VIEL SPAß!

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DIY: Memoboard mit ein bisschen Magie

Heute zeige ich euch ein kleines, schnelles DIY Projekt. In nicht einmal einer Stunde seid ihr fertig und habt ein neues Memoboard. Hier kommt allerdings keine Nähmaschine zum Einsatz, sondern ein anderes meiner Lieblingswekzeuge: Der Tacker. Ich liebe den Tacker. Er ist schnell, laut und man bringt die tollsten Dinge zustande.

 

Material:

– (alter) Bilderrahmen aus Holz

– weißer Flanellstoff (z.B. ein Flanelllaken)

– Füllwatte

Alle drei Sachen bekomme ich bei meinem Lieblingsschweden hier um die Ecke. Falls ihr euch fragt, warum ich unbedingt Flanellstoff nehme – das hat etwas mit der im Titel erwähnten Magie zu tun. Durch die flauschige Oberfläche halten Stoffe (zumindest bis zu einer bestimmten Größe) nämlich wie von Zauberhand ohne Stecknadeln. Das ist z.B. beim Ausprobieren von Stoffkombinationen oder Mustern beim Quilten eine große Hilfe.

 

Anleitung:

Zuerst schneide ich den Stoff zu. Das Stück wird rundum ca. 5cm größer als der Bilderrahmen.

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Als nächstes kommt die Füllwatte zwischen Stoff und Bilderrahmen.

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Und dann tackere ich einmal rundrum. Dabei schlage ich den Stoff einmal um. So kann nichts ausfransen und es sieht schön ordentlich aus.

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Wenn die erste Seite fertig ist, kümmere ich mich danach gleich um die gegenüber liegende Seite und ziehe alles schön straff. Die Ecken lasse ich erstmal frei – die kommen ganz zum Schluss.

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Und fertig ist euer Memoboard.

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VIEL SPAß 😉

DIY: Seife selber machen

Heute war eine Freundin da und hat mir gezeigt, wie man Seife macht. Ich hätte nicht gedacht, dass das soviel Spaß macht und dabei noch so einfach ist. Ich hätte am liebsten gleich 5 verschiedene Seifen herstellen können – die Ideen stürmten nur so auf mich ein. Aber wir haben nur jede eine Sorte gemacht – es war ja auch nur der Probelauf für unseren kommenden kreativen Nachmittag, an dem wir mit Freundinnen diverse Seifen herstellen wollen. Die eignen sich ja auch so toll als Mitbringsel oder Geschenk und Weihnachten steht ja nun auch bald vor der Tür. Und außerdem kann man ja nie genug Seife im Haus haben, nicht wahr?!

Der Schatz vom Fotowunderland war so nett, und hat Fotos von dem Herstellungsprozess gemacht und so kann ich euch das Ganze zeigen.

Material:

1000g verschiedene Öle und Fette (500g Rapsöl, 250g Kokosfett, 250g Olivenöl)

138g Ätznatron

335g destilliertes Wasser

ätherische Öle

Blüten, Kaffeepulver, Sand und ähnliche Zusätze

Schüsseln, Töpfe, einen Stabmixer, Löffel und Handschuhe

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Anleitung:

1) Vorbereiten

Wir messen alle Zutaten genau ab, und bereiten sie für das Zusammenmischen vor. Dazu wird das Olivenöl erhitzt und das Kokosfett darin geschmolzen.

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Während die Öle wieder ein bisschen abkühlen, lassen wir das Ätznatron auf das destillierte Wasser in Form von Eiswürfeln los, damit sich Natronlauge bildet. Wir nehmen Eiswürfel, damit sich die Mischung nicht so sehr erhitzt. Das verkürzt nämlich die Wartezeit, denn sowohl Natronlauge als auch die Öle sollen die gleiche Temperatur von ca. 35°C haben.

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2) Anmischen des Seifenleims

Sobald beide Flüssigkeiten in etwa die gleiche Temperatur haben, werden sie langsam und vorsichtig zusammengeschüttet und verrührt.

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3) Starten des Seifungsprozesses

Jetzt kommt der Stabmixer zum Einsatz. Bffffp, Bfffffffffp, Bffffffffffffp solange bis der Seifenleim andickt.

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Falls ihr der Seife ätherische Öle hinzufügen möchtet, ist jetzt der beste Moment.

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4) Gießen der Seife

Sobald der Seifenleim ein bisschen dicker geworden ist, kann man ihn in die Form gießen. Ich mische noch Lavendelblüten in den Seifenleim und streue später welche oben auf.

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5) Reifen der Seife

Sobald die Seife fertig gegossen ist, geht sie in einem Karton warm verpackt für 24 Stunden schlafen. Morgen kann ich sie schon aus ihrer Form holen, schneiden und das Resultat vorzeigen. Ich bin schon ganz aufgeregt!

 

 

Nähanleitung: einfacher Beutel oder gleich ein ganzer Weihnachtskalender

Es ist schon Ende September und damit praktisch beinahe Weihnachten – zumindest wenn man den Supermärkten glaubt. Draußen scheint die Sonne bei 20°C, beim Discounter gibt’s schon Lebkuchen. Nun ja. Also fange auch ich an, mich für die Weihnachtszeit zu rüsten, meinen Shop auf das Weihnachtsgeschäft vorzubereiten, das Haus herbstlich – winterlich zu schmücken und habe heute die erste weihnachtliche Anleitung für euch. Wir nähen kleine Beutel, die man wunderbar als Adventskalender nehmen kann. In meinem Shop bei DaWanda findet ihr übrigens die Zutaten als hübsche DIY Kits.

Material:

– 24 Stoffstreifen (ca. 15cm x 32cm)

 

Anleitung:

Ihr legt den Stoffstreifen mit der schönen Seite nach oben vor euch hin. Dann faltet ihr von rechts nach links die beiden äußeren Enden aufeinander – die schöne Seite ist innen, die nicht so schöne, linke Seite ist außen. Dreht den Stoff, so dass die gefaltete Seite unten ist – das ist der Boden von eurem Beutel.

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Jetzt näht ihr die beiden Seiten zu – einfach von oben nach unten durchnähen und das Verriegeln am Anfang und am Ende nicht vergessen.

 

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Oben ist der Beutel offen, rechts und links ist eine Naht und unten ist der gefaltete Boden. Am unteren Ende schneidet ihr jetzt die Ecken aus der Nahtzugabe schräg ab. Das ergibt nach dem Wenden schönere Ecken beim Beutel, weil sich der Stoff nicht so staucht.

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Wendet das Ganze. Euer Beutel ist jetzt fast schon fertig.

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Als letzten Schritt näht ihr an der Öffnung den Stoff einmal um, damit nichts ausfranst und alles schön ordentlich aussieht. Ich habe dazu zum ersten Mal meine neuen Klammern ausprobiert und bin begeistert 🙂

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Jetzt braucht ihr nur noch 23 weitere Beutel nähen, alle befüllen, mit einem Satinband oder Bakers Twine zubinden sowie mit einem Anhänger mit Zahl drauf versehen und schon ist euer Adventskalender fertig.

VIEL SPAß 😉

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Nähanleitung: schulterfreies T-Shirt

Eigentlich ist das ein Projekt für den Frühling oder zumindest für den Frühsommer. Ich meine, mal ehrlich, wer braucht denn jetzt noch ein schulterfreies T-Shirt?

Andererseits – es ist nie der falsche Zeitpunkt, die Garderobe zu vergrößern und vielleicht kommt ja noch ein kurzer Abstecher in die Sonne. Inspiriert hat mich übrigens ein amerikanisches Tutorial. Ich finde es schade, dass man im Internet so selten Nähanleitungen auf deutsch findet und so zeig ich euch in Zukunft ab und zu auch mal meine Umsetzung von den Anleitungen anderer. Nun aber los!

Material:

großes (Männer) T-Shirt

Schere

Gummiband ca. 0,5cm breit

 

Anleitung:

1) Zuschneiden

Ihr dreht das T-Shirt auf links und zeichnet den neuen Ausschnitt an. Wichtig ist eigentlich nur, dass ihr unter der Naht vom jetzigen Ausschnitt bleibt und die Seitennähte von den Ärmeln heile lasst. Und dann schneidet ihr das einfach aus.

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Das sieht dann so aus:

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2) Nähen

Den Ausschnitt um 1,5cm umklappen und einmal rumnähen – dabei aber ca. 2cm freilassen. Als nächstes an dem Gummiband eine Sicherheitsnadel befestigen und das Gummiband durchfädeln, auf die richtige Länge kürzen und zusammennähen. Dann die Naht schließen. Ich hab dann unten auch noch kurz die eine Naht aufgetrennt, ein weiteres Gummiband durchgefädelt und vernäht.

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Und taddaaaa… fertig!

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VIEL SPAß!

Servietten aus Leinen

Und weiter geht’s mit dem Hochzeitsdekorationsmarathon. Heute zeige ich euch, wie man ganz normale Meterware aus Leinen zu wunderschönen Servietten werden lassen kann. Und das Beste daran: Man braucht nicht einmal eine Nähmaschine, denn wir tun dafür keinen einzigen Stich – ist ja auch mal schön. Nun aber los.

Material:

Meterware aus 100% Leinen (ich habe dazu einfach die Gardinen namens AINA vom Schweden benutzt)

Schere und Auftrenner

Waschmaschine

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Anleitung:

Es ist ganz wichtig, dass ihr das Leinen auf keinen Fall wascht. Ich weiß, dass man als Nähjunkie dazu neigt, alle Stoffe zuerst zu waschen. Und normaler Weise ist das ja wegen des Einlaufens usw. auch richtig, aber nicht bei dem, was wir heute vorhaben. Wir brauchen den Stoff ungewaschen. Das hat natürlich den charmanten Vorteil, dass man gleich anfangen kann und nicht erst auf die Wäsche und den Trockner warten muss.

1) Stoff zuschneiden

Ich habe mich für Quadrate in der Größe 45cm x 45cm entschieden. Natürlich ist jede andere Größe auch super – da habt ihr völlig freie Wahl. Das einzige, worauf ihr achten solltet, ist der Fadenlauf. Am Besten schneidet man so präzise wie möglich und genau am Fadenlauf entlang, wie es geht (dann spart man sich die Zeit von Schritt 2).

2) Servietten begradigen

Wie man sieht, war ich nicht so genau und muss einiges nachbessern, damit die Servietten hinterher schön gleichmäßig werden und rundrum gleich lange Fransen hat. Dazu ziehe ich mit dem Auftrenner (eine einfache Nadel, Stecknadel, Messerspitze o.ä. tut es auch) jeden einzelnen Faden von jeder Seite solange raus, bis der einmal über die gesamte Breite geht. Jetzt schneide ich die Fransen bis zu dem ersten Faden ab. Ich mach das, damit alle Fransen nachher gleichlang sind. Das Stück Leinen vor euch sollte nun keine Fransen an den Rändern mehr haben – sondern überall einen durchgehenden Faden.

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3) Servietten ausfransen

Als nächstes zieht ihr so lange die Fäden mit dem Auftrenner von den einzelnen Seiten ab, bis ihr etwa 1cm lange Fransen habt. Das kann sich ein bisschen hinziehen, lässt sich aber super während irgendeines (Action)Films erledigen. Da muss man ja nicht immer so genau hinsehen und aufpassen.

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4) Servietten waschen

Zum Schluss wascht ihr eure Servietten. Falls ihr Angst habt, dass sich noch Fäden lösen und eure Maschine beschädigen könnten, nehmt einfach solche Wäschesäckchen. Durch das Waschen in der Maschine wird das Leinen weich und die einzelnen Fäden verfilzen ein wenig. Eure Servietten bekommen damit eine ganz tolle Struktur und einen edlen Griff. Ich habe die Servietten vorher noch passend für die Hochzeit bestickt. Dabei muss man nur daran denken, den Stoff einzuspannen und kein Klebevlies zu nehmen.

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So schnell und einfach seid ihr im Besitz edler Servietten. Ich werde definitiv noch welche für unser familiäres Weihnachtsessen herstellen.

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Viel Spaß 😉

Nähanleitung: (ganz viele) Lichtbeutel

Heute zeige ich euch ein weiteres Projekt für die Hochzeitsdekoration: Lichtbeutel mit eingesticktem Monogramm und dem Datum der Hochzeit. So romantisch!

Kerzenlicht verbreitet ja immer so eine tolle, romantische Stimmung und es wird nochmal schöner, wenn es in kleinen, hübschen Lichtbeuteln steckt. Die sind ganz einfach zu nähen – wenn ihr nicht gerade 30 Stück macht, geht das auch noch richtig schnell.

Material:

Stoff ca. 30cm x 15cm (jede andere Größe geht natürlich auch) – natur, dekoriert oder bestickt

Garn in passender Farbe

Glas in passender Größe

Bakers Twine oder Satinband

 

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Anleitung:

1) Stoff vorbereiten

Falls ihr euren Lichtbeutel gerne besticken oder auf eine andere Art verschönern möchtet, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Alle Motive, die später vorne mittig zu sehen sein sollen, kommen auch mittig auf den Stoff. Beachtet dabei, das untere Drittel frei zu lassen, denn das wird später der Boden. Oben, sowie rechts und links außen solltet ihr auch ca. 2cm für die Nahtzugabe frei lassen. Auf dem restlichen Platz könnt ihr euch austoben. Ich habe ein Monogramm mit Herzchen und Datum der Hochzeit mittig auf meinen Stoff gestickt.

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2) Seitliche Naht nähen

Zuerst näht ihr die Seiten zusammen. Dazu faltet ihr den Stoff mit der schönen Seite innen in der Mitte aufeinander und näht einmal gerade von oben nach unten.

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Das Ergebnis sieht dann so aus (die schöne Seite vom Stoff ist weiterhin innen):

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3) Untere Naht nähen

Als nächstes kommt die untere Naht, mit der ihr den Beutel schließt. Dazu den Schlauch so zusammenlegen, dass die seitliche Naht nun mittig liegt und einmal den Boden zusammennähen.

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Jetzt habt ihr eine flache Tasche. An der unteren Naht schneidet ihr nun schräg die Ecken in der Nahtzugabe ab. Das sieht dann so aus:

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4) Boden nähen

Die Tasche auffalten – dabei liegen die eine seitliche und die Bodennaht aufeinander. Auf beiden Seiten ein gleichgroßes Dreieck abteilen und abnähen.

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Jetzt hat euer Beutel einen Boden, so dass ein Glas darin stehen kann.

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Die Ecken ca. 1cm von der Naht entfernt abschneiden.

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Und den Lichtbeutel umdrehen – er ist schon fast fertig.

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6) Obere Naht nähen

Zum Abschluss noch den oberen Rand umnähen, damit der schön sauber aussieht. Dazu faltet ihr ihn einfach zweimal nach innen um und näht einmal rund rum.

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Und fertig ist der Lichtbeutel – oder wie in meinem Fall: die diversen Lichtbeutel.

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Jetzt kommt nur noch ein Glas mit Teelicht rein und ein Satinband oder Bakers Twine drumrum und schon wird es romantisch.

VIEL SPAß!

😉

Nähanleitung: Girlande

Heute zeige ich euch mein erstes Projekt für die Hochzeitsdekoration: Girlanden aus Papierkreisen.

Girlanden aus Papierkreisen sind ja so hübsch und dekorativ – nur leider ziemlich teuer. Aber das ist nicht so schlimm, denn das beste ist: sie sind ganz leicht selber zu machen. Und natürlich kann man die nicht nur aus Papierkreisen, sondern aus allen möglichen Formen machen. Als nächstes will ich definitiv welche mit Herzen herstellen – vielleicht rechtzeitig zum Valentinstag oder aus Sternen für Weihnachten.

Material:

– Fotokarton in verschiedenen Farben

– Motivstanzer

– Nähmaschine

– Garn in passender Farbe

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Anleitung:

1. Vorbereitung

Gut 1m Faden von der oberen und unteren Spuhle nach hinten ziehen – das dient später als Aufhängung.

2. Nähen

Die Stichlänge auf die längste Einstellung stellen. Über den ersten Papierkreis nähen. Dann ca. 5cm weiternähen oder einfach nur nach hinten ziehen und dann den nächsten Papierkreis unter den Nähfuß schieben und darüber nähen.

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3. Fertigstellen

Wiederholen, bis die gewünschte Länge der Girlande erreicht ist. Dann den letzten Papierkreis nach hinten ziehen und damit wieder ca. 1m Garn für die Aufhängung bereitstellen. Und so sieht das dann fertig dekoriert aus…

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FERTIG und VIEL SPAß
😉