Nähanleitung: Hundedecke

Passend zum Welthundetag am 10. Oktober zeige ich euch heute, wie ihr eine wunderschöne Decke für euren besten Freund nähen könnt. So eine Decke ist leicht genäht und gleichzeitig ein individuelles Geschenk oder ein tolles Mitbringsel, über das sich jeder Hundebesitzer freut. Ich selbst habe gleich 2 davon gemacht – dieses Mal allerdings nicht für unseren Flitzehund zuhause, sondern für die beiden Hunde einer Freundin, die wir besucht haben. Madame war natürlich dennoch der Meinung, die Decken seien für sie und hat fleißig mitgeholfen.

Lina liegt Probe

 

Material:

robuster Stoff für die Unterseite

Teddyplüsch für die Oberseite

alte Decke als Futter

Häkelgarn

Material Hundedecke Material Hundedecke

 

Anleitung:

Bevor ich mit dem Nähen meiner Decken anfange, sticke ich die Initialen des Hundes ein. Ihr fragt euch, warum das 2 Buchstaben sind? Natürlich hat auch der Hund einen Nachnamen – also ehrlich.

Sobald alle Verzierungsmaßnahmen abgeschlossen sind, mache ich ein Sandwich aus dem Teddyplüsch, der alten braunen Decke und dem bestickten Stoff. Ich füttere meine Decken, damit sie etwas dicker – und damit gemütlicher – werden. Außerdem kann man so alte Decken nochmal ganz gut verwenden und muss sie nicht wegwerfen. Als unterste Lage kommt das Futter – also die alte Decke. Darauf lege ich den bestickten Stoff mit der schönen Seite nach oben. Als letzte Lage folgt der Teddyplüsch mit der schönen Seite nach unten. Das bedeutet, dass vom Teddyplüsch und von dem Stoff jeweils die schöne Seite aufeinander liegt.

Vorbereitung Decke Anordnung der Stoffe Anordnung der Stoffe

Wenn alles festgeklemmt ist, nähe ich einmal rundrum, lasse dabei aber natürlich eine Wendeöffnung von ca. 20cm frei.

Decke nähen Hundedecke nähen

Hundedecke links Hundedecke links

Jetzt wendet die Decke und achtet darauf, die richtigen Lagen zu erwischen – nicht dass am Ende das Futter außen ist. Auf dem ersten Foto ist es richtig – auf dem zweiten Foto hättet ihr das Futter außen.

Decke wenden so nicht

Der nächste Schritt ist keine Überraschung – wir schließen die Wendeöffnung.

Wendeöffnung Wendeöffnung schließen Wendeöffnung geschlossen

Die Hundedecke ist jetzt schon fast fertig. Damit sie einen schönen Rand bekommt, nähe ich noch einmal rundrum.

fast fertig Rand nähen fertig genähte Decke

Eigentlich könnte man sie nun so lassen. Allerdings sind die verschiedenen Lagen nur am Rand miteinander verbunden. Das reicht schon irgendwie aus – ist aber nicht ideal, weil sich das innere noch verwurschteln kann – vor allem, wenn euer Hund ähnliche „Nestbau-Ambitionen“ hat, wie unserer.

Die Decke wird wesentlich schöner und hochwertiger, wenn auch im inneren Bereich für Stabilität gesorgt ist. Dazu kann man einfach ein paar Mal gerade drüber steppen, in Mustern (Kreisen, Spiralen, Herzen – egal was) nähen oder eben kleine Schleifchen anbringen und die Decke damit zu etwas ganz besonderem machen. Und genau dazu brauche ich jetzt das Häkelgarn und eine große Nadel. Ich steche von oben einmal durch, wieder zurück und mache dann einen Knoten mit einer Schleife. Bei der Decke für den Rüden belasse ich es übrigens bei den Knoten. Ich will es ja nun auch nicht übertreiben.

Nadel mit Häkelgarn Nadel durchstechen zurück durchstechen

Und tadddaaaaaa… fertig!

fertige Decke Hundedecke Hundedecke

Nähanleitung: Turnbeutel

Turnbeutel sind ja sowas von praktisch auf Festivals und natürlich auch im täglichen Gebrauch. Dabei sind sie auch noch ganz einfach zu nähen – nur gerade Nähte, kein Zauber. Zuerst werden Außen- und Innenstoff verbunden, dann schließen wir die Seiten und nähen zum Schluss einen Tunnelzug für die Kordeln. Wie immer nähe ich Nähfüßchen breit (ca. 0,7cm) und verriegele jede Naht zu Beginn und Ende.

Natürlich findest du das Material wie immer als DIY Kit in meinem DaWanda Shop.

Material:

Außenstoff (Jeans oder Canvas: 94cm x 40cm)

Innenstoff (Baumwolle: 74cm x 40cm)

Laschen (Jeans oder Canvas: 8cm x 9cm, 2 Stück)

Baumwollkordel: 250cm, 2 Stück

Material Turnbeutel Material Rucksack

Anleitung:

Zu Beginn nähen wir die Stoffstreifen für die Laschen, durch die später die Kordel gezogen wird. Dazu bügelt den Stoff an den Längsseiten je 1cm und zusätzlich in der Mitte um. Beide Seiten werden dann gesteppt.

Laschen vorbereiten Laschen gebügelt IMG_4600 fertige Laschen

Dann nähen wir die Öffnung für den Tunnelzug um, damit diese später schön robust ist und nicht ausfranst. Dazu schneidet am oberen Ende des Außenstoffs bei 3cm und bei 8cm den Stoff für je 1cm ein und bügelt sie zweimal um.

Stoff einschneiden IMG_4604 1. Mal umgebügelt 2. Mal umgebügelt

Damit nichts verrutscht, klemme ich den Stoff fest und nähe dann einmal drüber.

umgebügelten Stoff festklemmen Festnähen fertig genäht

Falls der Außenstoff noch verziert oder eine zusätzliche Tasche am Innenstoff angebracht werden soll, ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Sobald Außen- und Innenstoff bereit sind, näht sie an den beiden kurzen Seiten zusammen. Der Innenstoff ist insgesamt kürzer, lasst euch davon nicht verwirren. Am Ende habt ihr einen Schlauch bestehend aus Innen- und Außenstoff.

Außen- und Innenstoff zusammen nähen Stoffe zusammennähen Stoffe fertig genäht fertig genäht

Diesen Schlauch nun so zusammenlegen, dass der Innenstoff auf der einen Seite und der Außenstoff auf der anderen Seite aufeinander liegt, denn wir nähen jetzt die Seiten vom Turnbeutel zusammen. Wichtig ist, dass alle Nähte schön aufeinander liegen. Bevor ich die Seiten zusammennähe, klemme ich den Stoff an den entscheidenden Stellen zusammen.

IMG_4633 Stoffe bündig aufeinander legen IMG_4634

Außerdem werden die Laschen für die Kordeln in den Außenstoff gesteckt und festgeklemmt. Ich habe sie euch zur besseren Ansicht auf den Stoff gelegt – natürlich kommen sie zwischen die beiden Stofflagen und werden dann beim Schließen der Seiten einfach mit eingenäht.

Lasche falten Lasche anbringen IMG_4644 IMG_4640

Die Seiten werden praktisch durchgehend geschlossen, wobei bei dem einen Innenstoff eine Wendeöffnung freibleibt und natürlich auf beiden Seiten die Aussparungen für den Tunnelzug nicht zugenäht werden dürfen. Bei der Aussparung für den Tunnelzug landet die Naht jeweils in der Ecke.

Seiten schließen IMG_4649 IMG_4650

Sobald beide Seiten genäht sind, werden die Ecken vom Innenstoff abgeschnitten und der Beutel durch die Wendeöffnung gewendet sowie die Wendeöffnung im Anschluss knappkantig geschlossen.

beim Innenstoff die Ecken entfernen wenden wenden Wendeöffnung Wendeöffnung geschlossen IMG_4657IMG_4658IMG_4659

Nun kommt der Innenstoff nach innen und der Tunnelzug wird ca. 3cm vom Rand entfernt gesteppt. Dabei reicht der Außenstoff über den Beutelrand nach innen rein. Das bedeutet, dass die Naht zwischen Innen- und Außenstoff nicht der Beutelrand ist.

Innenstoff nach innen Innenstoff innen Tunnelzug Öffnung Tunnelzug Tunnelzug steppen Tunnelzug steppen

Der Turnbeutel ist schon fast fertig. Es fehlen nur noch die Kordeln, die ihr mit Hilfe von einer großen Sicherheitsnadel durchzieht.

fast fertiger Turnbeutel Kordel durchziehen Kordel einziehen Kordel durchfädeln

Zum Schluss die Baumwollkordel noch durch die Lasche ziehen und verknoten und taddaaaa: fertig!

fertiger Turnbeutel fertiger Turnbeutel fertiger Turnbeutel

Nähanleitung: Smartphonetasche mit Kordelverschluss

Endlich bin ich dazu gekommen, die Anleitung für die Smartphonetasche mit einer Gummikordel als Verschluss zu schreiben. Das Material könnt ihr wie immer gerne in meinem DaWanda Shop kaufen.

Material:

Außenstoff

Innenstoff

Fleece

Gummikordel

Material Smartphonetasche

Anleitung:

Wir fangen mit dem Außenstoff an. Falls dieser aus mehreren Teilen besteht, nähe sie als erstes zusammen. Wenn du möchtest, kannst du jetzt noch Borten, Bänder oder ähnliches zur Verzierung anbringen.

Außenstoffe zusammennähen Außenstoff zusammennähen Borte anbringen

Sobald du damit fertig bist, nähen wir die Außenseite deiner Handytasche. Leg dazu das Stück Fleece auf die linke Seite des Außenstoffs und falte die beiden Enden mit der rechten – also der schönen – Seite innen aufeinander. Das Fleece ist ein wenig schmaler als der Außenstoff, weil sich das leichter näht – man sieht besser und hat hinterher nicht so viel Stoff in der Nahtzugabe. Achte gegebenenfalls darauf, dass Nähte, Verziehungen oder Borten genau aufeinander treffen.

Außenstoff falten IMG_5508 Außenstoff nähen

Beide Seiten nahtfußbreit zusammennähen. Die Öffnung an der schmalen Seite bleibt dabei natürlich offen. Den Futterstoff nun rechts auf rechts aufeinander legen und zusammennähen –an der einen Seite aber unbedingt eine Wendeöffnung frei lassen.

Futter falten Futter mit Wendeöffnung

Wenn beide Teile fertig genäht sind, die Ecken schräg abschneiden. Damit lassen sich die Ecken besser ausformen. Falls du Kunstleder oder andere, dicke Stoffe verwendest, empfehle ich, die Nahtzugabe über die gesamte Länge einzukürzen.

fertige Teile Ecken abschneiden bei Kunstleder Nahtzugabe entfernen

Den Außenstoff wenden und in den Innenstoff stecken. Dabei ist es wichtig, dass die beiden Seitennähte jeweils aufeinander liegen.

gewendeter Außenstoff Außenstoff in den Innenstoff stecken

Die Kordel in der Hälfte zusammenlegen und zwischen Innen- und Außenstoff schieben. Dabei darauf achten, dass sie die richtige Länge hat. Dazu am besten probehalber auf den Außenstoff legen und die passende Länge markieren (oder zumindest merken).

Kordel anpassen Kordel zwischen die Stoffe legen

Jetzt wird es etwas fummelig. Einmal rundrum nähen und dabei bei der Gummikordel ein paar Mal vor und zurück steppen, damit sie sicher eingenäht ist.

Öffnung vernähen Öffnung geschlossen

Endlich ist es soweit und die Tasche wird durch die Wendeöffnung gewendet. Sie ist schon fast fertig.

Tasche wenden gewendete Tasche

Die Wendeöffnung schließen und zum Schluss den Innenstoff dahin stecken, wo er hingehört – nach innen.

Wendeöffnung schließen Wendeöffnung knappkantig zunähen

Innenstoff einstecken 

Und schon ist dein Täschlein fürs Smartphone fertig. Viel Spaß!

fertige Tasche IMG_5522

Nähanleitung: schlichte Clutch

Kleine Täschlein kann frau praktisch nie genug haben und so zeig ich heute, wie eine Clutch im Design eines Briefumschlags genäht wird. Dazu nähe ich erst die Stoffe zusammen, dann falte ich das Ganze, nähe einmal rundrum und befestige den Verschluss. Los geht’s.

Material:

Außenstoff (Leinen: 17cm x 24,5cm und Kunstleder: 30cm x 24,5cm)

Innenstoff (Baumwolle: 45cm x 24,5cm)

Futter (Fleece: 45cm x 24cm)

Verstärkung (Vlieseline zum Aufbügeln: 15,5cm x 23cm)

Magnetknopf

Material Clutch Material Clutch

 

Anleitung:

Zuerst die Vlieseline auf das Leinen bügeln. Damit sie nachher nicht in der Nahtzugabe stört, ist sie kleiner geschnitten als das Leinen.

Vlieseline auf Leinen bügeln

Das Leinen rechts auf rechts an das Kunstleder nähen, die Nahtzugabe des Kunstleders im Anschluss abschneiden.

Kunstleder und Leinen zusammennähen Kunstleder und Leinen zusammennähen

Das Leinen nun rechts auf rechts an die Baumwolle nähen, dabei eine Wendeöffnung frei lassen.

Leinen und Baumwolle zusammennähen Leinen und Baumwolle zusammennähen Leinen und Baumwolle zusammennähen

Die Nahtzugabe von Leinen und Baumwolle auseinanderbügeln und doppelseitiges Klebeband auf der Baumwolle befestigen.

Nahrzugabe auseinander bügeln Nahrzugabe auseinander bügeln doppelseitiges Klebeband befestigen

An dem doppelseitigen Klebeband das Fleece befestigen.

Fleece befestigen Fleece befestigen

Der Stoffstreifen besteht nun aus dem Kunstleder, dem Leinen und der Baumwolle als Innenstoff. Zwischen Leinen und Baumwolle ist eine Wendeöffnung und auf der Baumwolle klebt das Fleece. Der Innenstoff ist genauso lang wie das Leinen und das Kunstleder zusammen. Der Streifen wird nun an der Nahr zwischen Baumwolle und Keinen geknickt – die Baumwolle liegt unten.

IMG_5364 erste Faltung, Baumwolle unten

Das Kunstleder nun an der Naht mir dem Leinen nach links falten.

IMG_5368

Die Baumwolle an der gleichen Stelle falten, mit Klammern sichern und auf der oberen Hälfte die Lasche anzeichnen.

Stoff gefaltet Stoff gefaltet IMG_5374

Einmal rundrum nähen und die Nahtzugabe abschneiden.

rundrum nähen Nahtzugabe abschneiden Nahtzugabe abschneiden

Die Tasche durch die Wendeöffnung wenden und bügeln.

Wendeöffnung

Zum Schluss den Magnetknopf anbringen. Dazu zuerst bei der Lasche 2 kleine Schlitze einschneiden und den Knopf da irgendwie reinwurschteln.

oberen Knopf anzeichnen oberen Knopf anzeichnen

Im Anschluss das Täschlein schließen und so die Stelle für das Gegenstück des Knopfes markieren und einschneiden.

Einschnitte markieren

Den Knopf hindurchstecken, das Gegenstück aufstecken und die Klammern umknicken.

Knopf durchstecken Gegenstück aufsteckenKlammern umknicken

Als letzte Handlung bleibt nun nur noch, die Wendeöffnung knappkantig zu verschließen und taddaaaa… Fertig ist das Täschlein.

fertige Clutch IMG_5398 fertige Clutch fertige Clutch fertige Clutch

 

Upcycling: Jeansshorts mit Spitze

Hier in Berlin haben wir im Moment so richtig Sommer! Es ist über 30°C heiß, die Sonne scheint und da kommen mir ein Paar hübsche Jeansshorts gerade recht. Ich fand sie ein bisschen langweilig und habe mich entschlossen, sie mit ein bisschen Spitze aufzuhübschen.

 

Material:

Jeansshorts

Spitze

Material Jeansshorts

 

Anleitung:

Ihr näht die Spitze in passender Länge zusammen und steckt sie dann an dem Hosenbein fest.

Spitze festgesteckt Spitze festgesteckt

Jetzt näht ihr einmal rundrum und schneidet die überstehende Spitze ab. Und taddaaaa, fertig 🙂

Jeansshorts mit Spitze Jeansshorts mit Spitze Jeansshorts mit Spitze Jeansshorts mit Spitze Jeansshorts mit Spitze  Jeansshorts mit Spitze

 

 

Nähanleitung: Körbchen aus Baumwollkordel

 

Material:

Baumwollkordel, Baumwollkordel und noch mehr Baumwollkordel

 

Anleitung:

Das Körbchen macht sich eigentlich fast von alleine. Das schwierigste ist der Anfang und und ein bisschen auch das Ende – wie das im Leben irgendwie immer so ist.

Am Anfang dreht ihr die Kordel um sich selbst und näht mit einem Zickzackstich mit möglichst großer Stichbreite und mittlerer Stichlänge hin und her.

Anfang des Körbchenbodens Beginn des Körbchenbodens Körbchenboden nähen Boden nähen

Sobald der Anfang gemacht ist, dreht ihr den Körbchenboden immer weiter und näht mit dem Zickzackstich über die zwei Kordeln drüber, um sie so zu verbinden.

Körbchenboden nähen Kordel drehen Kordel drehen, Boden nähen Körbchenboden nähen

Wenn ihr einen Untersetzer aus Baumwollkordel nähen möchtet, macht ihr so weiter, bis ihr die Größe erreicht habt, die ihr gerne hätten. Achtet bei der Wahl des Fadens dann jedoch unbedingt darauf, einen hitzefesten zu wählen. Wenn ihr ein Körbchen nähen wollt, hebt ihr den Boden schräg an, sobald er groß genug ist. Damit verändert sich der Winkel, in dem ihr die Kordel festnäht und ein Rand entsteht.

Rand nähen Körbchenrand nähen Rand nähen

Wenn das Körbchen die Größe hat, die ihr haben möchtet, vernäht ihr das Ende der Kordel mit dem Körbchen – einfach ein paar mal hin und hernähen. Und schon habt ihr ein wunderschönes, kleines Körbchen. Ich fand meins so schön, dass ich noch ein weißes gemacht habe. In den beiden wohnen nun meine Sonnenbrillen und unsere Schlüssel. Viel Spaß beim Nachnähen 🙂

Körbchen aus Baumwollkordel Körbchen aus Baumwollkordel Körbchen aus Baumwollkordel Körbchen aus Baumwollkordel Körbchen aus Baumwollkordel

DIY: eine Girlande aus Papierquasten

Zur nächsten Sommerparty brauchen wir uuuuunbedingt noch ein bisschen Deko für übers Buffet. Und da kommt so eine Girlande gerade recht oder auch zwei – versteht ihr doch. Die Idee dazu kommt wie so oft von Pinterest und die Girlande ist ganz schnell gemacht.

 

Material:

Seidenpapier

Maskingtape

Kordel

Material Papierquastengirlande

 

Anleitung:

Zu Beginn faltet ihr ein Blatt Seidenpapier längs – damit ist das dann 70cm lang und nur noch 25cm breit. Jetzt schneidet ihr das Blatt von der ‚offenen‘ Seite her je 1cm breit ein. An der ‚geknickten‘ Seite lasst ihr gut 5cm frei.

Seidenpapier längs gefaltet Seidenpapier einschneiden Seidenpapier eingeschnitten

Wenn das Blatt fertig eingeschnitten ist, faltet ihr es auseinander.

Blatt auseinandergefaltet

Dann faltet ihr es quer zusammen – solange bis es noch ca. 5cm breit ist.

Blatt quer falten Blatt quer falten Blatt quer falten

Als nächstes dreht ihr das Papier ein. Dabei seid blos vorsichtig, dass ihr nicht die Fransen zerknüllt 😉

Papier eindrehen Papier eindrehen

Aus der Drehung heraus packt ihr die Fransen zusammen und umwickelt die so entstandene Schlaufe mit Maskingtape.

Quaste herstellen Schlaufe fertige Quaste

Jetzt macht ihr noch ein paar mehr Quasten, fädelt die dann auf die Kordel und taddaaaaa: fertig ist die Girlande aus Seidenpapierquasten.

Girlanden Papierquasten Girlande Papierquasten Girlande Papierquasten IMG_5044

DIY: Lavendelliebe

Ich war im Garten und habe den Lavendelbusch geräubert. Ich liiiieebe Lavendel. Was mach ich jetzt damit? Lavendelsträußchen? Hmmm, ein Klassiker, aber auch ein bisschen langweilig. Hach ja, ich versuche es mal mit einem Windlicht und Kränzen – und jaaaaa, na klar gibt’s auch ein paar Sträußchen.

Material:

Lavendel (um so mehr, um so besser)

Glas

Draht

Baker’s Twine

Material Lavendel

Anleitung Windlicht:

Als erstes zupfe ich die abgeblühten Blüten von den Dolden, weil ich das ein bisschen hübscher finde.

Blüten zupfen fertig gezupfte Blüten

Die Stängel kürze ich auf die Länge des Glases und ein bisschen länger. Dann binde ich Baker’s Twine um das Glas und stecke die Stängel nebeneinander rein.

Glas für das Windlicht Vorbereitung Windlicht Windlicht

Wenn dann rundrum die kleinen Lavendelblüten gesteckt sind, nehme ich wieder Baker’s Twine und wickel das ein paar mal rundrum. Das Ende verstecke ich einfach unter dem restlichen Band.

Windlicht fertiges Lavendel Windlicht fertiges Lavendel Windlicht

Anleitung Lavendelkranz:

Für einen Lavendelkranz biege ich mir als erstes einen Draht zurecht. Die Form muss dabei nur ungefähr so aussehen, wie das Ergebnis werden soll. Dann befestige ich ein recht langes Stück Schnur am oberen Ende und beginne, den Lavendel am Draht festzubinden. Die einzelnen Schritte mache ich solange, bis der gesamte Draht mit Lavendel eingefasst ist.

IMG_4921 IMG_4925 IMG_4926 IMG_4927IMG_4928 IMG_4929

Und wisst ihr, was das Beste daran ist? Im Wohnzimmer duftet es jetzt nach frischen Lavendel!

IMG_4930 IMG_4939 IMG_4932 IMG_4937

Viel Spaß beim Lavendel Pflücken und Verarbeiten! 😉

Nähanleitung: Hundekuschelsack

Letztens habe ich bei einem meiner absoluten Lieblingsblogs einen Hundekuschelsack gesehen und gedacht, das wäre der perfekte Kuschelplatz für meine kleine Langnase. Und ich hatte Recht, wie man an den Fotos gaaaaanz unten sehen kann. Hach, da bin ich aber stolz und freu mich riesig, dass sie ihr neues Kissen so sehr liebt. Inzwischen hat sie sogar schon zwei – einen neben unserem Bett und einen im Wohnzimmer und sie liegt in beiden andauernd drin.

Der Kuschelsack besteht aus einem Boden und einer Kuscheldecke rundrum – praktisch wie bei jedem Sack mit rundem Boden. Gefüllt wird er einfach mit einem Kissen und einer Decke. So kann man alles leicht waschen oder auch umdekorieren.

Material:

Baumwolle oder Canvas (rund, für den Boden, Durchmesser 0,75m)

Baumwolle oder Canvas (2,35m x 0,70m)

Teddyplüsch (2,35m x 0,70m)

Futter (2,35cm x 70cm)

Falls euer Hundekkuschelsack kleiner oder größer werden soll, könnt ihr euch die Maße (Durchmesser und Umfang) hier ausrechnen (lassen).

Material Hundekuschelsack

 

 

Anleitung:

Ich lege die 3 rechteckigen Stoffe aufeinander. Ganz unten liegt das Futter (z.B. eine alte Decke), darüber der Außenstoff mit der schönen Seite oben und ganz oben der Teddyplüsch mit der schönen Seite nach unten. Jetzt nähe ich alle Teile an der einen langen Seite aneinander.

Stoffe aufeinander legen Stoffe aufeinander gelegt

an der Längsseite zusammengenäht an der Längsseite zusammengenäht

Dann klappe ich alles an der Längsseite auseinander und falte es quer wieder zusammen. Damit liegt dann Teddyplüsch auf Teddyplüsch und Canvas auf Canvas. Mein Futter habe ich auf die Seite vom Canvas gelegt.

Stoffe auseinander gefaltet quer zusammengelegt

Jetzt nähe ich die kurze Seite mit jeweils den gleichen Stoffen rechts auf rechts zusammen und erhalte so ein Art Schlauch. Den klappe ich nun wieder so um, so dass die schöne Seite außen ist – Teddyplüsch auf der einen Seite, Canvas auf der anderen. Am Ende steppe ich noch einmal rundrum und fixiere damit alles.

Schlauch zusammengenäht umgekrempelt

abgesteppt abgesteppt und fixiert

 

Jetzt Nähe ich den Boden an den Schlauch – der Teddyplüsch und die linke Seite des Bodenstoffs sind dabei außen.

Bodenstoff annähen

 

Abschließend nehme ich meine Overlock und versäubere den Saum, damit er später nicht ausfranst.

fast fertiger Kuschelsack vor dem Versäubern fertig versäubert

 

Jetzt braucht ihr den Sack nur noch umkrempeln, ein Kissen und vielleicht eine Decke reinlegen und taddaaaaa. Fertig.

Kuschelsack für Hunde fertig gestellter Kuschelsack Hundekuschelsack mit Decke

Lina im Kuschelsack Lina im Kuschelsack Lina im Kuschelsack

 

Hihihiii, der Wuff war zuerst etwas skeptisch, hat sich aber schnell zurecht gefunden, ein bisschen im Kreis gedreht und sich dann wohlig eingekuschelt.

Hund mit Kuschelsack Hund mit Kuschelsack Hund mit Kuschelsack

Hund im Kuschelsack Hund im Kuschelsack

Viel Spaß beim Nachnähen 😉

Nähanleitung: Leinenkissen mit Fransen

Ich dekoriere mal wieder gerade unser Wohnzimmer um und brauche dafür noch ein paar zusätzliche Kissen und andere Dekoration in den passenden Farbtönen, denn alles in braun, schwarz oder rosa muss das Zimmer nun verlassen. Dafür ist Neues in beige, wollweiß und Blautönen herzlich willkommen: wir wollen es ein bisschen maritimer, landhausiger als bisher haben.

Als erstes brauche ich unbedingt möchte ich gerne neue Kissen. Anfangs habe ich dazu die üblichen Online-Shops durchstöbert und dann gedacht: hahh, das kann ich auch selber machen!

Und tatsächlich ist es super simpel und schnell gemacht.

Material:

Leinen, nicht vorgewaschen (ca. 40cm x 40cm)

Füllwatte (oder ein passendes Kissen)

Material für Leinenkissen Material für Leinenkissen

 

Anleitung:

Als erstes schneide ich 2 Stoffstücke in der Größe 40cm x 40cm. Dabei achte ich darauf, möglichst dem Fadenlauf zu folgen (das wird später noch wichtig). Beide Stoffstücke lege ich aufeinander und nähe ca. 4cm vom Rand entfernt einmal rundrum, lasse jedoch eine Öffnung frei. Falls euer Leinen eine rechte und eine linke Seite hat, ist es wichtig, dass  die schöne Seite außen ist – schießlich wird das das Kissen nicht gewendet. Bei meinem Leinen sind beide Seiten gleich – also passt das schon.

Wendeöffnung Kissennaht

Danach fülle ich es und schließe die Öffnung. Das ist alles ratzfatz fertig und das Kissen schon fast fertig.

Leinenkissen Leinenkissen Leinenkissen

Es fehlen praktisch nur noch die Fransen. Und die mache ich jetzt, indem ich die parallel laufenden Fäden mit einem Nahtauftrenner rausziehe – und zwar an allen Seiten. Am Ende habt ihr dann einen Haufen Fäden und ein hübsches, romantisches Leinenkissen mit Fransen rundrum. Am Besten sehen die Fransen übrigens aus, wenn das Kissen ein oder zwei Mal gewaschen wurde. Das Leinen verfilzt dann ein bisschen und wird wunderbar weich. Also gehen meine beiden Kissen nun eine Runde Karusselfahren.

Fäden ziehen Fäden ziehen IMG_4771

Ach, und schaut mal… mein heutiges „Fotostudio“.

Gartenliege mit Leinenkissen Gartenliege mit Leinenkissen IMG_4777 Leinenkissen mit Fransen

Viel Freude beim Nachmachen!