Das DaWanda Hochzeitsbuch

Ich bin so stolz und freue mich riesig, euch das Hochzeitsbuch von DaWanda und dem GU Verlag vorzustellen. Unter der Redaktion von Dorothea Loritz und Elke von Borcke werden mehr als 40 DIY Projekte für Hochzeiten vorgestellt. Und da sind so einige dabei, die ich selber auch für unsere Hochzeit machen möchte. Warum ich so aus dem Häuschen bin? Weil ich selbst auch eine Anleitung zu dem Buch beisteuern durfte. Ist das nicht der Hammer? Meine Anleitung in einem Buch. In einem richtigen Buch – so aus Papier und mit Hardcover. Unfassbar.

Hochzeitsbuch

Anleitung Clutch Anleitung Clutch

Clutch und Hochzeitsbuch Clutch und Hochzeitsbuch

Auf den letzten Seiten werden alle Autoren mit Bild vorgestellt und ich bin so glücklich, dass ich die Chance hatte, dabei zu sein.

Hochzeitsbuch Autorenseite

 

DIY: Osterdekoration – Häschen, Anhänger und Girlanden

Und dann war ich so drin im Osterbasteln, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte. Zuerst wollte ich Ostereier aus Papier und Girlanden aus Häschen machen. Und grad in dem Moment, als ich angefangen habe, die Eier auszuschneiden, habe ich mich an meinen Schneidplotter erinnert. Der steht halb versteckt schräg unter meinem Arbeitstisch und schlummert da seit Weihnachten vor sich hin. Naja, was soll ich sagen – dann war kein Halten mehr. Das ist echt der Wahnsinn, was das Ding von Silhouette kann. Ich habe diverse Häschen und Ostereier ausschneiden lassen. Und jedes Mal, wenn das eine Blatt durch war, hatte ich schon die nächsten Motive ausgesucht.

So, und nun zeig ich euch, was dabei alles Schönes entstanden ist.

Dreidimensionale Ostereier aus Papier

Material dreidimensionale Ostereier Material dreidimensionale Ostereier

Für die Ostereier aus Papier habe ich immer 5 zusammengenäht. Die einzelnen Schichten knicke ich nach innen und der obere Faden dient als Aufhängung.

Eier aus Papier zusammen nähen Faden als Aufhängung 3D Osterei aus Papier 3D Osterei aus Papier 3D Osterei aus Papier

 

Ostergirlanden

Natürlich gibt es auch wieder aus Papier genähte Girlanden.

Ostereier mit Buchstaben Fähnchen mit Buchstaben

Dazu nähe ich einfach über die einzelnen Teile. Dabei achte ich darauf, immer den gleichen Abstand einzuhalten, damit es schön ordentlich aussieht.

Ostergirlande Ostergirlande

 

Osteranhänger

Bei den Osterei Anhängern bestand meine einzige Aufgabe darin, sie möglichst ohne Schaden vom Träger abzulösen, nachdem mein Schneidplotter sie so schön ausgeschnitten hat. Ach ja, ein Bändchen habe ich auch noch angebracht und aufgehängt. Puh.

Osterstrauch im Wohnzimmer Osterstrauch im Wohnzimmer Osterstrauch im Wohnzimmer Osterstrauch im Wohnzimmer Osterstrauch im Wohnzimmer

 

Kuschelhasen

Dann wollte ich unbedingt noch Kissen für das Sofa im Gästezimmer und habe nach der Idee von ohwhataroom gleich 2 Hasenkissen genäht. Dafür habe ich ein altes Laken aus Feinbiber benutzt. So sind die Hasis auch noch schön kuschelig.

Kuschelhasen Hasenkissen Hasenkissen

 

Osterstrauch und Magnolie

Als letztes zeig ich euch noch unseren Osterstrauch – dieses Jahr ganz in mint, weiß und natur.

Osterstrauch Osterstrauch Osterstrauch Osterstrauch

Oohhh – und den Magnolienzweig. Der ist jetzt nämlich ganz aufgeblüht und sieht fantastisch aus!

Magnolienzweig Magnolie Magnolienblüte Magnolienblüte Magnolie

Mal sehen, ob ich es schaffe, die Osterdekoration zu einem noch akzeptablen Zeitpunkt wieder weg zu räumen, oder ob sie direkt von der Weihnachtsdekoration abgelöst wird.

Ich wünsche euch Frohe Ostern und eine wunderschöne Zeit mit der Familie und Freunden.

DIY: Osterdeko – Osterhase mit Puschelschwanz

Ich liebe es, das Haus neu zu dekorieren, alles schön herzurichten, von mir aus sogar ganze Räume umzugestalten. Dabei nervt es mich allerdings wahnsinnig, die Dinge dann hinterher wieder wegzuräumen. Das macht einfach keinen Spaß. Entsprechend blöd find ich es, für einen Feiertag also nur für ein einziges Wochenende die ganze Dekoration rauszukramen und gleich wieder wegzupacken. Bis zum Sommer mit Osterdekoration zu leben, ist aber irgendwie auch keine Alternative. Ich weigere mich einfach, so viel Aufwand zu betreiben. Dieses Jahr gibt es keine Osterdekoration. Punkt. Aus. Ende.

Naja, das war der Plan. Dann kam Pinterest und mit ihm die süßesten Ideen, wie man zu Ostern dekorieren oder was man basteln könnte. Ich war standhaft. Bis gestern.

Material:

Bilderrahmen

Papier

Stickgarn

Kleber, Schere, Nadel und Faden

Material Osterbild Material Osterbild

Anleitung:

Die Rahmen hatte ich noch im Keller – ich hab sie allerdings vorne und hinten rotgold angesprüht. Zusätzlich habe ich je 2 rosa und 2 hellblaue Papiere für den Hintergrund zugeschnitten und insgesamt 4 Osterhasen ausgeschnitten.

Osterhasen und Papier Osterhasen und Papier

Bei 2 Osterhasen werden Augen gestickt – sie sind die Vorderseite. Die anderen beiden Häschen bekommen Puschelschwänze und werden damit zur Rückseite. Dazu wickel ich Stickgarn um 2 Finger und verknote es mittig.

Puschelschwanz herstellen Puschelschwanz herstellen Puschelschwanz herstellen Puschelschwanz herstellen

Dann schneide ich die Enden auf, kürze den Puschel passend zur Häschengröße und befestige ihn am Poppes.

Puschelschwanz herstellen Puschelschwanz anbringen

Zum Schluss werden die Osterhasen auf die Papierhintergründe und in die Rahmen geklebt.

Osterhase im Bilderrahmen Osterhase im Bilderrahmen Osterhase im Bilderrahmen

Und nun sitzen die beiden Hübschen in der Küche und im Esszimmer und zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht, wann immer ich an ihnen vorbeigehe.

Osterhase im Bilderrahmen Osterhase im Bilderrahmen Osterhase im Bilderrahmen

DIY: Kuchenständer und Etageren aus altem Geschirr

Habt ihr auch noch altes und womöglich hässliches Geschirr bei euch im Küchenschrank? Dann habe ich heute eine super Idee, was ihr damit machen könnt. Aus Tellern, Tassen, Schüsseln und sogar aus Eierbechern kann man nämlich die großartigsten Etageren und Kuchenständer zusammenbauen. Und mal ehrlich – Etageren und Kuchenständer kann man ja immer gebrauchen. Ich denke dabei vor allem an diverse Kuchenbuffets oder auch den hübsch gedeckten Tisch beim Osterbrunch mit Freunden und der Familie.

Das DIY ist dabei denkbar einfach: das Geschirr wird bei Bedarf angesprüht und dann einfach neu zusammengeklebt. Und los geht’s.

 

Material:

Teller, Unterteller, Kerzenständer, Eierbecher, Schälchen und Tassen (einfach alles, was so da ist)

Klebstoff (z.B. E-6000)

Sprühfarbe

Material: Geschirr Material: Geschirr

 

Anleitung:

Die total hässlichen farblich unpassenden Teile meiner „Kollektion“ sprühe ich mit Farbe an. Sobald sie gut durchgetrocknet sind, klebe ich die einzelnen Teile aufeinander.

Glas kleben

Bei den zukünftigen Kuchenständern achte ich darauf, dass die Standfläche möglichst breit ist, damit sie nicht kippen.

Material: Kuchenständer Material: Kuchenständer Material: Kuchenständer

Und so werden aus alten Tellern, Schüsseln und Kerzenständern die hübschesten Kuchenständer.

Kuchenständer aus altem Geschirr Kuchenständer aus altem Geschirr Kuchenständer aus altem Geschirr

Aus den restlichen Teilen stelle ich Etageren zusammen. Die Eierbecher und Kerzenständer sind dabei hervorragende Zwischenstücke zwischen den einzelnen Tellern, Untertassen und Schüsseln. Tassen wären übrigens auch super gewesen, hatte ich aber gerade nicht da.

Kerzenständer angesprüht und zum Kleben bereit

Ich achte darauf, dass alles möglichst mittig sitzt und die Zwischenteile (Eierbecher und Kerzenständer) genug Höhe für die nächste Ebene geben – sonst kann man später ja nichts hübsch drappieren und das wäre ja zu schade und auch irgendwie sinnlos.

Material: Etagere Material: Etagere Material: Etagere

Die Resultate können sich durchaus sehen lassen. Die Hasenetagere passt ja jetzt zu Ostern gut und der Hirschkopf – naja, Hirsche gehen irgendwie immer. Übrigens werde ich wohl definitiv niemals nie Foodblogger werden. Das würde ich zeitlich schon gar nicht schaffen. Allein das Aussuchen von farblich passendem Obst – das kann sich keiner vorstellen.

Etageren aus altem Geschirr Etageren aus altem Geschirr Etageren aus altem Geschirr

Etageren aus altem Geschirr  Etageren aus altem Geschirr Etageren aus altem Geschirr Etageren aus altem Geschirr

Und zusätzlich – als Zugabe sozusagen – ist aus dem übrig gebliebenen Kerzenständer und einem Suppenteller eine Obstschale entstanden. Die ist mein Lieblingsstück und steht von nun an auf unserem Küchentisch.

Obstschale aus altem Geschirr Obstschale aus altem Geschirr Obstschale aus altem Geschirr

Und was macht ihr so mit altem Geschirr?

Etageren und Kuchenständer Etageren und Kuchenständer Etageren und Kuchenständer

 

 

DIY: Armbänder mit Quasten

Wisst ihr was? Nach all dem Entrümpeln und Aufräumen in letzter Zeit ist mir dringend mal wieder danach, was Schönes herzustellen. Ausmisten macht zwar das Haus und damit den Kopf leer, aber so wirklich befriedigend ist es nun auch wieder nicht. Und was liegt da näher als ein paar neue Armbänder aufzufädeln. Bald kommt der Frühling und mit ihm die kurzen Ärmel und die Chance die Handgelenke mit ein bisschen Bling Bling in Szene zu setzen.

Material

Gummiband

Perlen – Rocailles sind ziemlich gut geeignet

Faden

Nadel

Material für die Armbänder Material für Armbänder

Anleitung:

Ich habe ein ganz dünnes Gummiband und deshalb nehme ich es gleich 6fach, damit es nicht aus Versehen reißt – das wäre schade. Und wie ich mich so kenne, würde es genau bei der Arbeit in einem Meeting mit meinem Boss reißen, ganz sicher.

Naja, es kommt, was kommen muss – ich fädel die Perlen nacheinander auf und mache dann einen Doppelknoten. Und schon ist das Armband fast fertig.

Gummiband 6fach Perlen auffädeln IMG_7539 fast fertiges Armband

Zum Schluss will ich noch den echt hässlichen Knoten von dem Gummiband verstecken. Ihr könnt ihn dazu natürlich einfach in die Perlen reinziehen. Bei mir rutscht der allerdings immer raus und dann ärger ich mich. Sieht ja auch wirklich nicht so schön aus. Also versteck ich den Knoten einfach unter einer hübschen Quaste.

Quaste wickeln fertiges Armband

Und weil es solchen Spaß gemacht hat und ganz schnell und einfach war, mach ich gleich ein paar mehr.

fertige Armbänder fertige Armbänder fertige Armbänder fertige Armbänder fertige Armbänder fertige Armbänder

Gefallen sie euch auch? Viel Spaß beim Fädeln!

Winter adé – zumindest im Vorgarten

Ich bin in einer fast schon wahnsinnigen Aufräumstimmung. Ob das erste Anzeichen des nahenden Frühlings sind? Ich weiß es nicht. Sicher ist, dass ich am liebsten den ganzen Tag lang aufräumen, entrümpeln und putzen will. Oh je, ein bisschen beängstigend ist das jetzt irgendwie schon. Aber gut, nutzen wir die Gunst der Stunde – solange sie da ist. Vielleicht ist morgen schon wieder alles anders und ich falle in einen tiefen Winterschlaf bis Mitte Mai.

Vorgarten vorher Vorgarten vorher Vorgarten vorher

Letztes Wochenende waren der Schatz und ich also fleißig. Der arme Mann muss immer unter meinen Launen leiden. Wir haben den Vorgarten für den Frühling aufgeräumt, altes Laub und vertrocknete Stauden entfernt, Bäume und Sträucher zurückgeschnitten und siehe da… unter all dem Herbst und Winter lugt schon der Frühling hervor.

Vorgarten nachher Vorgarten nachher Schneeglöckchen

Jetzt sieht es zumindest ordentlicher aus. Von schön kann noch keine Rede sein, dazu ist es viel zu kahl. Sobald es vom Wetter her geht, kommen dann also ganz viele neue Pflanzen zu uns. Am liebsten hätte ich ja so einen ländlich bäuerlichen Staudengarten vor dem Haus.

Der Schatz hatte nach all dem Geharke und Geschneide jedenfalls die Nase voll und ist wieder rein gegangen. Ich war noch kurz unten und habe einen ersten Blick in den Nutzgarten geworfen, um das Ausmaß der Verwinterung abzuschätzen.

Salatbeet im Winter Salatbeet im Winter

Zu behaupten, es wäre gar nicht so schlimm, trifft die Sache nicht so ganz. Das kommt dann halt davon, wenn man im Herbst nicht alles schön ordentlich vorbereitet, ne.

Da der Plan für den Gemüsegarten schon steht, hat natürlich nichts dagegen gesprochen, die ersten Hochbeete zu bearbeiten. Und siehe da… 3 sind schon fertig. In einem wächst nun wilder (und damit wiederkehrender) Ruccola und in dem anderen Portulak – auch Winterpostelein oder Tellerkraut genannt – und Sauerampfer. Das dritte Beet wartet auf die Aussaat vom Feldsalat.

Sauerampfer Sauerampfer Portulak Ruccola

Ach, und wenn ich schon dabei bin, kann ich euch auch gleich noch den Plan für den Nutzgarten zeigen.

Planung Gemüse Garten

Wie ihr seht, eine ambitionierte Planung. Ich bin gespannt, wie viel wir davon säen und ernten. Wie macht ihr das? Plant ihr oder sät ihr nach Lust und Laune?

Schnee im Garten – der Garten im Januar

image Flieder mit Schnee image image

Was macht denn die Gärtnerin eigentlich im Winter, wenn der Schnee meterhoch zentimeterhoch im Garten liegt und die Pflanzen schlafen? Richtig, sie träumt vom Frühling und davon, was sie dann alles im Garten pflanzen kann. Ich fantasiere im Moment vor allem darüber, welches Gemüse ich in unserem Nutzgarten anbauen und später ernten möchte. Wir haben insgesamt 12 Hochbeete, wobei eins davon als Kompost genutzt wird. Damit habe ich etwa 11 m2, auf denen ich die wundervollsten Gemüsesorten pflanzen kann. Dabei nehme ich am liebsten einige seltene, alte Sorten, die man nicht so einfach im Supermarkt bekommt und natürlich ein paar Lieblingssorten, die wir immer gerne essen.

Hochbeete image image image Hochbeet image

Dazu kommen noch viele Töpfe voller Kräuter, denn die kann man bekanntlich ja nie genug haben. Selbstgekochtes Essen schmeckt mit frischen Kräutern einfach am besten. Zusätzlich habe ich noch viele verschiedene Sorten Minze. Die kann man ja ganz toll für alle möglichen Getränke nehmen – Mojito, Minztee und Limonade – die wird immer alle. Garantiert.

Kräuter Kräuter image

Der Flitzehund war übrigens auch mit im Garten. Auch wenn ihr schrecklich kalt war, liebt sie es, im Schnee zu stöbern und zu hüpfen.

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Ich brauche noch ein paar Tage, um meine Gartenpläne zu vervollständigen und mich zu entscheiden. Dann zeig ich sie euch super gerne. Und spätestens am 2. und 3. April gibt es auf dem Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten noch mehr Inspiration.

Weihnachtsdekoration: Kissen mit Pailletten aufhübschen

Kissen machen ein Zuhause erst so richtig wohnlich, ein Sofa zur Chillout Zone, ein Bett zum kuscheligsten Ort der Welt. Von Kissen kann man einfach nie genug haben. Und sie eignen sich super gut, um das Gefühl in einem Raum ganz einfach und schnell zu verändern. Dieses Jahr kommen also auch ein paar weihnachtliche Exemplare dazu.

Dazu wird einfach ein Paillettenband auf Stoff appliziert und dann daraus ein Kissen genäht. Und los geht’s.

Material:

Paillettenband

doppelseitiges Klebeband

Stoff 2x (ca. 40cm x 40cm)

Kissenfüllung

Pailletten Kissen

Anleitung:

Ich zeichne mir als erstes die Form auf dem Stoff vor, die ich mit den Pailletten applizieren möchte. Dann klebe ich das doppelseitige Klebeband auf die Rückseite des Paillettenbandes und klebe die vorgezeichneten Linien nach.

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Die Pailletten nähe ich zusätzlich fest. Wenn man ein schon fertiges Kissen nur mal eben für Weihnachten aufhübschen möchte, kann man diesen Schritt auch weglassen. Das hat den Vorteil, dass man die Verzierung nach Weihnachten einfach wieder abmachen kann.

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wenn alles fertig festgesteppt ist, nähe ich die Kissenhülle zusammen und fülle sie. Und schon ist der Haushalt um ein hübsches Weihnachtskissen reicher. Viel Spaß beim Ausprobieren.

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Weihnachtsdekoration: goldene Papiergirlande/ Wimpelkette

Letztens der Schatz so zu mir: „Dieses Jahr machen wir’s uns mal so richtig schön zu Weihnachten. So mit Deko und so.“ Ach, da hatte ich direkt Herzchen in den Augen: der Schatz möchte Weihnachtsdeko. Ich mein – ehrlich mal – welcher Mann möchte das schon. Klar, die nehmen das so hin – das macht die Frau halt so, da lässt Mann ihr freie Hand und sagt am Ende nur „ohhh wie schön“. Alles andere wäre glatter Selbstmord. Aber danach fragen? Praktisch darum bitten?

Die Bilder von weihnachtlicher Dekoration, Lichterketten, Kerzen und dem ganzen Schnickschnack haben sich in meinem Kopf praktisch im Sekundentakt überschlagen. Diverse Ideen zogen an meinem geistigen Auge vorbei und nahmen Form an: eine Papiergirlande hier, goldene PomPoms und Quasten da, Kerzen über Kerzen und vor allem gaaanz viele Weihnachtskugeln. Überall.

Und dann kam sie, die Erkenntnis: mal. Wie meint er das denn jetzt, dass „wir’s uns mal so richtig schön machen“. Das bedeutet ja, dass es die vergangenen Jahre eher nicht so schön war. Hmmm. Zugegeben, letztes Jahr war praktisch gar nichts geschmückt. Na gut. Muss ich zugeben. Ich hatte einfach keine Lust. Erst räumt man den ganzen Kram hin und dann zu Ostern Mitte Januar wieder weg.

Aber egal, die Freude aufs Dekorieren überwiegt dieses Jahr und deshalb zeige ich euch in den nächsten Wochen, was ich so alles gezaubert habe. Ich bin schon ganz aufgeregt!

Heute jedenfalls geht der bunte Reigen des weihnachtlichen Schmückens los mit einer goldenen Wimpelkette und dazu einer Girlande aus Weihnachtskugeln, denn die gehen beide ja bekanntlich immer. Und die Wimpelkette kann man auch nach Weihnachten noch hängen lassen. Puh, das nimmt ein bisschen den Druck.

Material für die Wimpelkette:

Papier (goldener Fotokarton)

passendes Nähgarn und eine Nähmaschine

Material Papier Wimpelkette

Anleitung für die Wimpelkette:

Zuerst schneidet den Fotokarton in Dreiecke – das geht am besten mit einem Rollschneider. Und dann näht die Dreiecke einfach nacheinander zu einer laaaaangen Wimpelkette. Dabei kann man die direkt aneinander nähen oder jeweils Platz lassen.

Wimpelkette nähen Wimpelkette nähen Wimpelkette nähen

Am Ende habt ihr eine unfassbar lange Wimpelkette aus Papier. Was ich damit gemacht habe, zeige ich euch, wenn alles fertig ist.

 

Material für die Girlande aus Weihnachtskugeln:

Christbaumkugeln

Bakers Twine (Habt ihr das gesehen? Das Bakers Twine ist weiß mit gold – großartig, oder?)

Material Weihnachtskugeln Material Weihnachtskugeln

Anleitung für die Girlande aus Weihnachtskugeln:

Schneidet ein langes Stück Bakers Twine ab und knotet die Kugeln daran – das ist schon alles.

Weihnachtskugeln anknoten Weihnachtskugeln anknoten

Und taddaaaaa… Fertig.

verschiedene Girlanden und Wimpelketten

Loewenliebes zieht um – aber nur innerhalb des Hauses

Eeeennndlich… ist die neue Wirkungsstätte vom Loewenliebes fertig und alles so, wie ich es mir gewünscht habe. Hier im Erdgeschoss ist es so ganz anders als im Souterrain. Ich habe Licht, es ist warm und wisst ihr, was das Beste ist? Jahaaa, das Beste ist, dass das Büro vom Schatz nebenan ist und wir uns jetzt endlich wieder viel mehr sehen und nicht mehr beide zusammen im Haus alleine sind. Ach, ist das schön. Genug geschwärmt, ich zeige euch mein Reich. Schaut mal, ich habe sogar aufgeräumt. Hihihihiii.

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Habt ihr dieses riesige 5×5 Expedit voll mit Stoffen gesehen? Und obendrauf noch ein 1×5 Expedit mit noch mehr Stoffen. Das ist so wunderschön. Manchmal steh ich davor, betrachte all die hübschen Stoffe und freu mich darauf, was aus ihnen mal wird. Das ganze Zeug hoch zu tragen war übrigens eine unfassbar anstrengende Angelegenheit. Dass Stoffe so schwer sein können, glaubt man erst, wenn man sie mal umräumen muss darf. Ich hatte sagenhaftes Glück, denn meine Freundin Mareike – drüben vom Blog Biskuitwerkstatt  – hat mir geholfen. Alleine hätte ich das nie geschafft! An dieser Stelle also nochmal ein ganz großes, virtuelles Dankeschön!

Ich sitze normaler Weise übrigens da links am Tisch an der Janome Nähmaschine. Links neben mir hat die Windhündin ihren Platz vor der Heizung. An der Wand hinter mir hat der Schatz ganz frisch die Schubladen als Regale an die Wand gebracht. Den armen Mann dazu zu überreden, war schon eine Herausforderung. Normaler Weise tun die störrischen Wände auch alles, um das Anbringen von Gegenständen zu verhindern. Nur dieses Mal waren sie lieb und es hat auf Anhieb geklappt. Wir haben weder in eine Leitung, noch in ein undurchdringliches Irgendwas gebohrt. Wir hatten solches Glück!

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Übrigens, das Regal auf dem Tisch ist zur Hälfte eine alte Schublade, die die Nachbarn nicht mehr wollten und zur Hälfte ein IKEA Regal. Passt super aufeinander und ich finde es ganz hübsch.

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Ich freu mich schon, hier ganz bald da nächste DIY Tutorial zu fotografieren. In so einem schönen, inspirierenden Zimmer macht das gleich noch viel mehr Spaß!

Also… bis ganz bald!