Der schönste Tag im Leben einer Frau…

Und damit meine ich nicht den ersten Tag des Sommerschlussverkaufs hier in Berlin. Neeeiiinn, damit meine ich eine Hochzeit – nicht meine, aber immerhin die einer Freundin. Und ratet mal, wer die ausstatten darf. Genau. Ich. Das kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen und so bin ich nun schon seit ein paar Wochen am Planen, Basteln und Nähen.

Die Hochzeit wird auf Mallorca in einem Fincahotel gefeiert, die Zeremonie findet auf dem angrenzenden Olivenfeld statt. Das lässt eine Menge Raum für Ideen die Dekoration betreffend. Und die zeige ich euch hier in den nächsten Tagen und Wochen.

Was hat mich inspiriert? Das könnt ihr bei Pinterest sehen. Da habe ich extra eine eigene Pinnwand für die Hochzeit eingerichtet.

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Ein Schätzchen mit Potenzial

Manchmal finden sich hier im Haus richtige, kleine Schätzchen. So auch neulich geschehen, als ich mich zufällig in die Werkstatt verlaufen habe. Seitdem der Mann da ein bisschen aufgeräumt hat, sieht man auch mal, was sich da so alles versteckt. Nämlich dieses kleine Schätzchen… unscheinbar, aber mit Potenzial!

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Und wie der Zufall es so will, war ich eh gerade auf der Suche nach einem neuen Nachttisch – also nichts wie ran an die Schleifmaschine. Meine Nachbarn hassen mich jetzt vermutlich. An einem Samstag. Mittags. Unmögliche Idee.

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Ich habe nur das nötigste abgeschliffen, natürlich aus Rücksicht auf die Nachbarn. Das hatte auf keinen Fall etwas damit zu tun, dass ich Abschleifen nicht mag. Und nach dem Schleifen kommt ja dann auch der leisere und angenehmere Teil – das Streichen. Insgesamt habe ich nach der Grundierung noch drei Anstriche gebraucht, damit es deckt – gelobt sei der wasserbasierte, seidenmatte Lack. Ein Teufelszeug.

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Und als dann endlich alles schön weiß war, hab ich noch ein paar Akzente an den Giffen und Leisten mit weißem, hochglänzenden Lack gesetzt.

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Am Ende sieht mein kleines Schätzchen richig schnuckelig aus.

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Inzwischen ist der Nachttisch auch an seinem Bestimmungsort neben dem Bett angekommen. Irgendwie war ich aber noch nicht so ganz zufrieden mit dem Ergebnis – einfach zu weiß. Deko muss also her und so landet ein hellblaues Blatt Papier oben drauf – hübsch und praktisch zugleich.

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Update: Wir ernten, was wir säen…

Vor einem knappen Monat habe ich meine Gemüsepflanzen ausgesät und heute kann ich schon die ersten Zöglinge in ihre Hochbeete umpflanzen. Schaut mal, wie weit die Zucchini und Gurken schon sind! (Den ursprünglichen Beitrag findet ihr hier.)

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Und auch bei den Hochbeeten hat sich einiges getan. Inzwischen sind 8 von insgesamt 12 Hochbeeten ausgebessert und randvoll mit Erde befüllt. Die Erde kommt teilweise aus dem Kompost und teilweise aus den anderen Hochbeeten. Von Zeit zu Zeit sollten alle mal komplett neu befüllt werden und damit fangen wir dieses Jahr an. Wichtig dabei ist die richtige Schichtung: dicke Hölzer und Äste > Schnitt von Sträuchern und Reste von Stauden > Laub und Gras > halbverrotteter Kompost > Erde-Kompost-Gemisch. So finden all die „Gartenabfälle“ dann auch eine viel bessere Verwendung als den (teuren) Weg in den Laubsack von der BSR. Ich freu mich immer sehr, wenn ich Sachen weiterverwenden kann und nicht wegwerfen muss – und gerade „Gartenabfälle“ haben ein wertvolles, zweites Leben verdient. In den Hochbeeten sind Salat, Erbsen und die heute frisch gepflanzen Zucchini und Gurken schon fleißig am wachsen – nur die Möhren bummeln noch ein bisschen rum. Dieses Jahr haben die Erbsen sogar ihr Rankgitter bekommen. Ich bin gespannt, wie sich das Gitter im Vergleich zu den sonst verwendeten Bambusstöcken macht.

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Rund um die Hochbeete geben sich die verschiedenen Beeren (Himbeeren, (Wald-)Erdbeeren und Johannisbeeren) natürlich auch die größte Mühe beim Wachsen und Gedeihen.

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Von den 12 Hochbeeten sind jetzt schon 6 besetzt:

– Salat (Lollo Rosso und Portulak)

– Möhren und Zwiebeln

– Spinat

– Erbsen

– Zucchini

– Gurken

Eins der Hochbeete wird weiterhin als Komposthaufen benutzt, die restlichen 5 warten auf ihre Fertigstellung und Bepflanzung.

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Es grünt so grün…

Die ersten Hochbeete sind bereit für die neue Saison – zumindest die ersten beiden sind ausgebessert und mit Erde und Kompost aufgeschüttet. Und damit wir bald das erste Grün ernten können, habe ich meinen geliebten Lollo Bianco und den wild bei uns wachsenden Portulak angepflanzt – schön in Reih und Glied, wie es sich gehört.

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Wir ernten, was wir säen…

Keine Sorge, das wird jetzt kein philosophisch nachdenklicher Beitrag über das Leben und die Chancen, die wir haben und vergeben. Es geht tatsächlich ums Ernten und Säen.

Dieses Jahr möchten wir wieder mehr ernten und dazu müssen wir uns um die Anzucht unserer Gemüsepflanzen kümmern. Das habe ich am Wochenende bei schönem Wetter dann auch endlich mit meiner neuen Papiertopfpresse gemacht.

Dazu schneidet man sich eine ausreichende Menge an Papierstreifen (ca. 9cm x 30cm) zurecht und formt daraus dann kleine Töpchen. Normale Zeitung wäre übrigens besser gewesen (wegen der Farbe – so werde ich die Papierreste vor dem Einpflanzen wieder abfriemeln).

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Die Töpfchen werden dann mit Anzuchterde und Samen gefüllt, in Schalen aufs Fensterbrett gestellt und dann heißt es waaaarten. Ich darf nur das Beschriften nicht vergessen – sonst erkenne ich erst wieder bei der Ernte, was ich da gesäht habe.

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Update: Die Papiertöpfchen haben sich richtig gut gemacht.

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DaWanda Wohnparade

DaWanda lädt ein zur Wohnparade und möchte wissen, wie ich lebe und was mein Zuhause besonders macht.

So einer Einladung kann ich nicht widerstehen und nehme sie gleich als Anlass dazu, meinem Blog endlich neues Leben einzuhauchen.

1.) Was ist Deine Lieblingsecke in Deinem Zuhause und warum?

Da muss ich nicht lange nachdenken. Im Moment ist meine Lieblingsecke mein Ohrensessel im Wohnzimmer. Hier sitze ich gerne mit einem Iced Latte, lege die Beine hoch, lese und genieße das Leben. Der Ohrensessel ist super gemütlich und der Blick auf all die Fotos sehr entspannend.

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2.) Was hast Du in Deiner Wohnung selbstgemacht?

Wir machen eigentlich alles selber – sofern wir es können. Ich habe im Laufe der Jahre praktisch jedes Zimmer mindestens ein Mal (meist wesentlich öfter) gestrichen, die Fenster aufgearbeitet, Accessoires und Dekoration genäht oder anderweitig hergestellt und arrangiert, Teppich und andere Bodenbeläge verlegt (und wieder rausgerissen), die Balkone und den Garten gestaltet, einzelne Möbelstücke mittels Upcycling meinen Wünschen angepasst. Die Liste ist lang und wird beinahe jeden Tag länger. Ich liebe es einfach, im Haus zu arbeiten, weil man das Ergebnis – also den Erfolg – sofort sehen kann.

Zuletzt haben wir das Wohnzimmer komplett neu gestaltet.  Alles ist in grau gehalten – gemischt mit ein paar Accessoires und Dekoelementen in Pudertönen.

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3.) Was begegnet einem zuerst, wenn man Deine Wohnung betritt?

Wenn man durch die erste Tür zum Grundstück kommt, steht man auf der Eingangsterrasse und sieht zunächst eine Gartenbank, die je nach Jahreszeit dekoriert ist. Im Moment kann ich sie euch nur leider nicht zeigen, weil sie immer noch ihre Weihnachtsdeko hat und mir das Ende Februar peinlich ist. Betritt man das Haus, steht man im Treppenhaus und blickt auf eine Schublade, die mir der Schatz als Regal an die Wand montiert hat. Hier stelle ich gerne Artikel aus, die ich bei DaWanda verkaufe. Ich hab ja sonst kein Schaufenster in der offline Welt.

 

4.) Auf welchen Einrichtungsgegenstand in Deiner Wohnung bist Du besonders stolz?

Der Esstisch ist für mich ein wichtiger Mittelpunkt in meinem Leben – hier sitzen wir zu allen Feiertagen und besonderen Anlässen mit Familie und Freunden. Zu Weihnachten habe ich mir von meiner Familie neue Sühle für das Esszimmer gewünscht. Ich habe mir gewünscht, dass mir jeder einen Stuhl schenkt, der ihm oder ihr besonders gut gefällt – nur die Farbe weiß habe ich vorgegeben. So repräsentiert jeder Stuhl ein anderes Familienmitglied. Für viele ist so ein zusammengewürfelter Essplatz eine ungewöhnliche Vorstellung, aber ich liebe es. Jedes Mal, wenn ich in das Esszimmer komme, werde ich an meine Familie erinnert. Den schönsten Stuhl hat mir natürlich der Schatz geschenkt: der Panton Chair von Verner Panton.

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Liebe Grüße

Helen

Endlich ist sie da!

Endlich ist sie da! Meine kreative Seite. Eigentlich hatte ich sie schon immer – in mir drin – aber nun ist sie online und damit endlich da.

Sie dient mir vor allem dazu, meine Ideen, meine Anleitungen und alles Schöne auf dieser Welt zu sammeln und – wenn ihr möchtet – mit euch zu teilen.

Viel Spaß!