Nähanleitung: Hundedecke

Passend zum Welthundetag am 10. Oktober zeige ich euch heute, wie ihr eine wunderschöne Decke für euren besten Freund nähen könnt. So eine Decke ist leicht genäht und gleichzeitig ein individuelles Geschenk oder ein tolles Mitbringsel, über das sich jeder Hundebesitzer freut. Ich selbst habe gleich 2 davon gemacht – dieses Mal allerdings nicht für unseren Flitzehund zuhause, sondern für die beiden Hunde einer Freundin, die wir besucht haben. Madame war natürlich dennoch der Meinung, die Decken seien für sie und hat fleißig mitgeholfen.

Lina liegt Probe

 

Material:

robuster Stoff für die Unterseite

Teddyplüsch für die Oberseite

alte Decke als Futter

Häkelgarn

Material Hundedecke Material Hundedecke

 

Anleitung:

Bevor ich mit dem Nähen meiner Decken anfange, sticke ich die Initialen des Hundes ein. Ihr fragt euch, warum das 2 Buchstaben sind? Natürlich hat auch der Hund einen Nachnamen – also ehrlich.

Sobald alle Verzierungsmaßnahmen abgeschlossen sind, mache ich ein Sandwich aus dem Teddyplüsch, der alten braunen Decke und dem bestickten Stoff. Ich füttere meine Decken, damit sie etwas dicker – und damit gemütlicher – werden. Außerdem kann man so alte Decken nochmal ganz gut verwenden und muss sie nicht wegwerfen. Als unterste Lage kommt das Futter – also die alte Decke. Darauf lege ich den bestickten Stoff mit der schönen Seite nach oben. Als letzte Lage folgt der Teddyplüsch mit der schönen Seite nach unten. Das bedeutet, dass vom Teddyplüsch und von dem Stoff jeweils die schöne Seite aufeinander liegt.

Vorbereitung Decke Anordnung der Stoffe Anordnung der Stoffe

Wenn alles festgeklemmt ist, nähe ich einmal rundrum, lasse dabei aber natürlich eine Wendeöffnung von ca. 20cm frei.

Decke nähen Hundedecke nähen

Hundedecke links Hundedecke links

Jetzt wendet die Decke und achtet darauf, die richtigen Lagen zu erwischen – nicht dass am Ende das Futter außen ist. Auf dem ersten Foto ist es richtig – auf dem zweiten Foto hättet ihr das Futter außen.

Decke wenden so nicht

Der nächste Schritt ist keine Überraschung – wir schließen die Wendeöffnung.

Wendeöffnung Wendeöffnung schließen Wendeöffnung geschlossen

Die Hundedecke ist jetzt schon fast fertig. Damit sie einen schönen Rand bekommt, nähe ich noch einmal rundrum.

fast fertig Rand nähen fertig genähte Decke

Eigentlich könnte man sie nun so lassen. Allerdings sind die verschiedenen Lagen nur am Rand miteinander verbunden. Das reicht schon irgendwie aus – ist aber nicht ideal, weil sich das innere noch verwurschteln kann – vor allem, wenn euer Hund ähnliche „Nestbau-Ambitionen“ hat, wie unserer.

Die Decke wird wesentlich schöner und hochwertiger, wenn auch im inneren Bereich für Stabilität gesorgt ist. Dazu kann man einfach ein paar Mal gerade drüber steppen, in Mustern (Kreisen, Spiralen, Herzen – egal was) nähen oder eben kleine Schleifchen anbringen und die Decke damit zu etwas ganz besonderem machen. Und genau dazu brauche ich jetzt das Häkelgarn und eine große Nadel. Ich steche von oben einmal durch, wieder zurück und mache dann einen Knoten mit einer Schleife. Bei der Decke für den Rüden belasse ich es übrigens bei den Knoten. Ich will es ja nun auch nicht übertreiben.

Nadel mit Häkelgarn Nadel durchstechen zurück durchstechen

Und tadddaaaaaa… fertig!

fertige Decke Hundedecke Hundedecke

Schreibe einen Kommentar