Mein Gemüsegarten – Staudensellerie

Ihr habt euch bestimmt schon gefragt, was diese merkwürdigen, leicht verdorrten Pflanzen/ Knollen in den flachen Gefäßen auf der Fensterbank sollen. Das ist der untere Teil vom Stangensellerie. Ich liebe Stangensellerie im Salat und jedes Mal, wenn ich einen daheim hab, schneide ich die unteren 5cm ab und stell sie in ein flaches Gefäß mit Wasser.

Nach ein paar Tagen bilden sich die ersten, zarten Wurzeln und aus der Mitte der Pflanze schieben sich neue Blätter nach oben. Bei ganz vielen Gemüsesorten ist es problemlos möglich, diese aus sogenanntem Küchenabfall wieder neu zu ziehen. Beim Staudenselleri ist das super einfach und funktioniert jedes Mal. Natürlich dauert es jetzt eine ganze Weile, bis ich den ersten eigenen Staudenselleri ernten kann – dafür hab ich dann aber auch den ganzen Sommer hindurch frischen im Garten.

Da es draußen inzwischen warm genug ist, wird es Zeit für einen Umzug. Weg von der Fensterbank und hinein ins Hochbeet.

  

Und damit dem Staudenselleri auch nachts nicht kalt wird, bekommen die Pflänzchen ein leeres Marmeladenglas als Mini-Gewächshaus.

   

Sobald die Nächte nicht mehr kalt oder die Pflänzchen größer sind, können die Mini-Gewächshäuser wieder weggeräumt werden und der Sellerie kann sich in seiner ganzen Pracht entfalten.

 

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