DIY Tafellack

Für unsere Küche haben wir die Paneele hinter der Arbeitsplatte mit Tafellack gestrichen. Und wenn so eine Dose Tafellack schon mal offen ist, was liegt da näher, als praktisch alles damit anzumalen, was sich auf die Schnelle so finden lässt.

 

Gesagt – getan. Mit Tafellack zu arbeiten, ist ganz einfach. Alles, was du dazu brauchst ist ein Pinsel und eine Unterlage, die ruhig dreckig werden kann, dazu den Tafellack und viele schöne Gegenstände, die du verschönern möchtest. Ich habe 2 alte Obstkisten, einige Flaschen, eine Vorratsdose und eine Schale zusammengesucht. Die Sachen sollten sauber, fett- und staubfrei sein. Außerdem würde ich ein altes T-Shirt anziehen, denn einmal gekleckert, geht das Teufelszeug nicht mehr raus. Wenn alles fertig angemalt ist, lässt du die Sachen einfach trocknen und fertig.

   

Der Tafellack trocknet recht schnell an und ist nach etwa 4 Stunden vollständig ausgetrocknet. Ich habe insgesamt 2 Schichten aufgetragen. Die zweite Schicht Tafellack kam drauf, sobald die erste durchgetrocknet war. Das erkennt man ganz gut daran, dass der nass glänzende Lack beim trocknen matt wird. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Die Schale male ich nur im unteren Bereicht mit Tafellack an – und zwar so, dass man die Pinselstriche noch gut erkennt.

 

Bei den Flaschen möchte ich den Tafeleffekt hauptsächlich dafür nutzen, um sie zu beschriften. Eine habe ich frei Hand und recht „unordentlich“ angemalt, bei den anderen habe ich Masking Tape zum Abkleben genutzt und so den Effekt von Etiketten erhalten.

   

Die Vorratsdose wollte ich einfach nur farblich an die Küche anpassen – gleiches gilt für die Glasflasche mit Deckel. Der Tafellack kann nämlich auch super dafür genutzt werden, Dinge mattschwarz zu lackieren. Natürlich gilt mein Hauptinteresse aber der Möglichkeit, den Tafellack mit Kreide zu beschriften – ist doch klar.

  

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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