DIY: Kerzen gießen

Heute brauche ich mal ein kleines, schnelles Projekt – für den kleinen DIY Hunger zwischendurch. Und dieses Mal haben die Vorbereitungen (viiiel Shopping) länger gedauert, als alles andere. Bis auf das Warten am Ende – das hat wie immer eeeewig gedauert.

Zuerst mussten wir nämlich auf den Trödelmarkt vor dem Schöneberger Rathaus in Berlin. Ich möchte gerne Kerzen in Tassen gießen und dazu brauche ich – na klar – Tassen. Ich stell mir so „Oma-Tassen“ mit Blümchen und Goldrand vor, aber ich will keine Unsummen dafür ausgeben – auch klar. Und ich werde fündig, wobei ich echt sagen muss, dass ich lange nicht so einen versifften Trödelmarkt gesehen habe. Alle meine kleinen Schätzchen sind schmuddelig, alle habe ich aus großen Umzugskisten gefischt, in denen echt alles zu finden und nichts davon sauber war. Es war so ekelig, dass der Schatz beim Auto angekommen sofort nach einem Feuchttuch gefragt hat.

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Danach mussten wir noch in die helle, heile Welt eines großen Kreativkaufhauses, um Wachs und Dochte zu kaufen und dann geht es auch schon los.

Material:

„Oma-Tassen“ (oder andere hübsche Gefäße)

Dochte (passend für die Größe der Kerzen)

Wachs (auch alte Kerzenreste)

Duftöl

 

Anleitung:

Zuerst kommt das Wachs in einem alten Topf auf den Herd und wird langsam erwärmt und geschmolzen. Ich lege noch einen blaulila Rest einer alten Kerze dazu und bedufte das Ganze mit Lavendelöl – passt ja auch gut zur Farbe.

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Während das Wachs also vor sich hin schmilzt, werden die Kerzen vorbereitet. Dazu wird der Docht in den Dochthalter gesteckt und dann mit heißem Wachs am Tassenboden befestigt. Damit er aufrecht steht, kommt er zwischen zwei Stäbchen, die auf der Tasse liegen.

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Jetzt kommt eigentlich nur noch das flüssige Wachs dazu – natürlich auch wieder langsam und vorsichtig.

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Zum Schluss müssen die Kerzen einfach nur noch rumstehen und ich muss warten, bis das Wachs abgekühlt ist. Rund um die Dochte bilden sich leider kleine Krater. Beim nächsten Mal muss ich besser aufpassen und rechtzeitig Wachs nachfüllen. Ich bin trotzdem mit meinem Erstlingswerk zufrieden. Es war total leicht, hat viel Spaß gemacht und ging ganz schnell.

 

Viel Spaß!

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