Weihnachtsdekoration: Kissen mit Pailletten aufhübschen

Kissen machen ein Zuhause erst so richtig wohnlich, ein Sofa zur Chillout Zone, ein Bett zum kuscheligsten Ort der Welt. Von Kissen kann man einfach nie genug haben. Und sie eignen sich super gut, um das Gefühl in einem Raum ganz einfach und schnell zu verändern. Dieses Jahr kommen also auch ein paar weihnachtliche Exemplare dazu.

Dazu wird einfach ein Paillettenband auf Stoff appliziert und dann daraus ein Kissen genäht. Und los geht’s.

Material:

Paillettenband

doppelseitiges Klebeband

Stoff 2x (ca. 40cm x 40cm)

Kissenfüllung

Pailletten Kissen

Anleitung:

Ich zeichne mir als erstes die Form auf dem Stoff vor, die ich mit den Pailletten applizieren möchte. Dann klebe ich das doppelseitige Klebeband auf die Rückseite des Paillettenbandes und klebe die vorgezeichneten Linien nach.

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Die Pailletten nähe ich zusätzlich fest. Wenn man ein schon fertiges Kissen nur mal eben für Weihnachten aufhübschen möchte, kann man diesen Schritt auch weglassen. Das hat den Vorteil, dass man die Verzierung nach Weihnachten einfach wieder abmachen kann.

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wenn alles fertig festgesteppt ist, nähe ich die Kissenhülle zusammen und fülle sie. Und schon ist der Haushalt um ein hübsches Weihnachtskissen reicher. Viel Spaß beim Ausprobieren.

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Weihnachtsdekoration: goldene Papiergirlande/ Wimpelkette

Letztens der Schatz so zu mir: „Dieses Jahr machen wir’s uns mal so richtig schön zu Weihnachten. So mit Deko und so.“ Ach, da hatte ich direkt Herzchen in den Augen: der Schatz möchte Weihnachtsdeko. Ich mein – ehrlich mal – welcher Mann möchte das schon. Klar, die nehmen das so hin – das macht die Frau halt so, da lässt Mann ihr freie Hand und sagt am Ende nur „ohhh wie schön“. Alles andere wäre glatter Selbstmord. Aber danach fragen? Praktisch darum bitten?

Die Bilder von weihnachtlicher Dekoration, Lichterketten, Kerzen und dem ganzen Schnickschnack haben sich in meinem Kopf praktisch im Sekundentakt überschlagen. Diverse Ideen zogen an meinem geistigen Auge vorbei und nahmen Form an: eine Papiergirlande hier, goldene PomPoms und Quasten da, Kerzen über Kerzen und vor allem gaaanz viele Weihnachtskugeln. Überall.

Und dann kam sie, die Erkenntnis: mal. Wie meint er das denn jetzt, dass „wir’s uns mal so richtig schön machen“. Das bedeutet ja, dass es die vergangenen Jahre eher nicht so schön war. Hmmm. Zugegeben, letztes Jahr war praktisch gar nichts geschmückt. Na gut. Muss ich zugeben. Ich hatte einfach keine Lust. Erst räumt man den ganzen Kram hin und dann zu Ostern Mitte Januar wieder weg.

Aber egal, die Freude aufs Dekorieren überwiegt dieses Jahr und deshalb zeige ich euch in den nächsten Wochen, was ich so alles gezaubert habe. Ich bin schon ganz aufgeregt!

Heute jedenfalls geht der bunte Reigen des weihnachtlichen Schmückens los mit einer goldenen Wimpelkette und dazu einer Girlande aus Weihnachtskugeln, denn die gehen beide ja bekanntlich immer. Und die Wimpelkette kann man auch nach Weihnachten noch hängen lassen. Puh, das nimmt ein bisschen den Druck.

Material für die Wimpelkette:

Papier (goldener Fotokarton)

passendes Nähgarn und eine Nähmaschine

Material Papier Wimpelkette

Anleitung für die Wimpelkette:

Zuerst schneidet den Fotokarton in Dreiecke – das geht am besten mit einem Rollschneider. Und dann näht die Dreiecke einfach nacheinander zu einer laaaaangen Wimpelkette. Dabei kann man die direkt aneinander nähen oder jeweils Platz lassen.

Wimpelkette nähen Wimpelkette nähen Wimpelkette nähen

Am Ende habt ihr eine unfassbar lange Wimpelkette aus Papier. Was ich damit gemacht habe, zeige ich euch, wenn alles fertig ist.

 

Material für die Girlande aus Weihnachtskugeln:

Christbaumkugeln

Bakers Twine (Habt ihr das gesehen? Das Bakers Twine ist weiß mit gold – großartig, oder?)

Material Weihnachtskugeln Material Weihnachtskugeln

Anleitung für die Girlande aus Weihnachtskugeln:

Schneidet ein langes Stück Bakers Twine ab und knotet die Kugeln daran – das ist schon alles.

Weihnachtskugeln anknoten Weihnachtskugeln anknoten

Und taddaaaaa… Fertig.

verschiedene Girlanden und Wimpelketten

Loewenliebes zieht um – aber nur innerhalb des Hauses

Eeeennndlich… ist die neue Wirkungsstätte vom Loewenliebes fertig und alles so, wie ich es mir gewünscht habe. Hier im Erdgeschoss ist es so ganz anders als im Souterrain. Ich habe Licht, es ist warm und wisst ihr, was das Beste ist? Jahaaa, das Beste ist, dass das Büro vom Schatz nebenan ist und wir uns jetzt endlich wieder viel mehr sehen und nicht mehr beide zusammen im Haus alleine sind. Ach, ist das schön. Genug geschwärmt, ich zeige euch mein Reich. Schaut mal, ich habe sogar aufgeräumt. Hihihihiii.

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Habt ihr dieses riesige 5×5 Expedit voll mit Stoffen gesehen? Und obendrauf noch ein 1×5 Expedit mit noch mehr Stoffen. Das ist so wunderschön. Manchmal steh ich davor, betrachte all die hübschen Stoffe und freu mich darauf, was aus ihnen mal wird. Das ganze Zeug hoch zu tragen war übrigens eine unfassbar anstrengende Angelegenheit. Dass Stoffe so schwer sein können, glaubt man erst, wenn man sie mal umräumen muss darf. Ich hatte sagenhaftes Glück, denn meine Freundin Mareike – drüben vom Blog Biskuitwerkstatt  – hat mir geholfen. Alleine hätte ich das nie geschafft! An dieser Stelle also nochmal ein ganz großes, virtuelles Dankeschön!

Ich sitze normaler Weise übrigens da links am Tisch an der Janome Nähmaschine. Links neben mir hat die Windhündin ihren Platz vor der Heizung. An der Wand hinter mir hat der Schatz ganz frisch die Schubladen als Regale an die Wand gebracht. Den armen Mann dazu zu überreden, war schon eine Herausforderung. Normaler Weise tun die störrischen Wände auch alles, um das Anbringen von Gegenständen zu verhindern. Nur dieses Mal waren sie lieb und es hat auf Anhieb geklappt. Wir haben weder in eine Leitung, noch in ein undurchdringliches Irgendwas gebohrt. Wir hatten solches Glück!

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Übrigens, das Regal auf dem Tisch ist zur Hälfte eine alte Schublade, die die Nachbarn nicht mehr wollten und zur Hälfte ein IKEA Regal. Passt super aufeinander und ich finde es ganz hübsch.

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Ich freu mich schon, hier ganz bald da nächste DIY Tutorial zu fotografieren. In so einem schönen, inspirierenden Zimmer macht das gleich noch viel mehr Spaß!

Also… bis ganz bald!

 

DIY: Lavendelliebe

Ich war im Garten und habe den Lavendelbusch geräubert. Ich liiiieebe Lavendel. Was mach ich jetzt damit? Lavendelsträußchen? Hmmm, ein Klassiker, aber auch ein bisschen langweilig. Hach ja, ich versuche es mal mit einem Windlicht und Kränzen – und jaaaaa, na klar gibt’s auch ein paar Sträußchen.

Material:

Lavendel (um so mehr, um so besser)

Glas

Draht

Baker’s Twine

Material Lavendel

Anleitung Windlicht:

Als erstes zupfe ich die abgeblühten Blüten von den Dolden, weil ich das ein bisschen hübscher finde.

Blüten zupfen fertig gezupfte Blüten

Die Stängel kürze ich auf die Länge des Glases und ein bisschen länger. Dann binde ich Baker’s Twine um das Glas und stecke die Stängel nebeneinander rein.

Glas für das Windlicht Vorbereitung Windlicht Windlicht

Wenn dann rundrum die kleinen Lavendelblüten gesteckt sind, nehme ich wieder Baker’s Twine und wickel das ein paar mal rundrum. Das Ende verstecke ich einfach unter dem restlichen Band.

Windlicht fertiges Lavendel Windlicht fertiges Lavendel Windlicht

Anleitung Lavendelkranz:

Für einen Lavendelkranz biege ich mir als erstes einen Draht zurecht. Die Form muss dabei nur ungefähr so aussehen, wie das Ergebnis werden soll. Dann befestige ich ein recht langes Stück Schnur am oberen Ende und beginne, den Lavendel am Draht festzubinden. Die einzelnen Schritte mache ich solange, bis der gesamte Draht mit Lavendel eingefasst ist.

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Und wisst ihr, was das Beste daran ist? Im Wohnzimmer duftet es jetzt nach frischen Lavendel!

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Viel Spaß beim Lavendel Pflücken und Verarbeiten! 😉

DIY: Blumentöpfe verschönern

Hach, mein Lieblingsblumenladen hat es am Samstag so richtig gut mit mir gemeint: es gab alle möglichen Kräuter und da konnte ich auf keinen Fall widerstehen. Versteht ihr doch, oder?!

Jetzt stehen drei verschiedene Sorten Minze, Oregano, Majoran, Thymian und co. auf dem Pflanztisch an meinem Gärtnerinnen Arbeitsplatz und warten auf ihr neues Zuhause. In weiser Voraussicht habe ich von allen Kräutern übrigens jeweils zwei gekauft. So kann ein Töpfchen auf den Sundowner in die Nähe der Küche und das andere in den Garten. Ach, das Leben ist toll!

Ihr wisst ja, meinen Sundowner Balkon habe ich mit weiß blühenden Blümchen in terracottafarbenen Balkonkästen und Töpfen bepflanzt. Man könnte also gut und gerne behaupten, die vorherrschenden Farben sind braun, weiß und grün. Und so soll es auch bleiben – ich liebe Symmetrie. Auch wenn es heißt, Symmetrie sei für Dumme – mich beruhigt sie und macht mein Zuhause schöööön.

So, nun aber zu unserem heutigen, kleinen DIY: Blumentöpfe mit hochglänzendem, weißen Lack aufhübschen.

Material:

Blumentöpfe aus Ton (alt oder neu)

weißer, hochglänzender Lack

Pinsel

Material: Töpfe, Lack

Anleitung:

Beim Bemalen der Töpfe könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Ich zeige euch erstmal das hinreißende Ergebnis meiner Fantasie und erkläre dann der Reihe nach, wie ich das gemacht habe. Durch den glänzenden Lack sieht es fast aus wie glasiert oder wie Porzellan. Mir hat das DIY so viel Spaß gemacht, dass ich nachdem ich alle extra neu gekauften Töpfe angemalt hatte, durch den Garten und in den Schuppen gelaufen bin und die alten, gebrauchten Töpfe geholt habe. Im Nachhinein finde ich die verschönerten, alten Töpfe viel hübscher als die neu gekauften. Der Kontrast ist einfach viel cooler.

bemalte Blumentöpfe

Bei dem Topf ganz links habe ich deckend einmal rundrum gepinselt. Darüber und darunter habe ich einen fast trockenen Pinsel genommen und sachte gepinselt. Damit der Pinsel ganz trocken wird und praktisch ohne Farbe ist, drück ich den am Farbdosenrand aus und male dann auf einem Stück Zeitung rum. Erst wenn er praktisch keine Farbe mehr abgibt, geht es am Blumentopf weiter.

Bei dem zweiten Topf habe ich den Rand deckend weiß gestrichen. Dabei nehme ich immer nur wenig Farbe auf den Pinsel und streiche lieber mehrfach drüber. Damit verhindert man „Nasen“ – hat mir mein Papa beigebracht.

Genau das Gegentil habe ich bei Topf Nummer drei gemacht. Viel Farbe auf den Pinsel und los gehts – so richtig schmaddern, damit es schön läuft. Wenn man nicht so übertreibt wie ich, laufen die „Nasen“ dekorativ runter, aber eben nicht ganz bis zum Boden.

Tropfen am Blumentopf IMG_4458 IMG_4468

Bei dem vierten Blumentopf habe ich wieder mit einem fast trockenen, farbleeren Pinsel gearbeitet und nur den oberen Ring angemalt.

Zu dem vorletzten Topf hat mich die Webart Ikat inspiriert. Im Moment sind ja all diese Ethno Muster in und man findet die überall. Ikat ist eine ganz alte Webart, bei der ein vorab gefärbter Schussfaden genommen wird. Dadurch entsteht dieses „ausgefranzte“ Muster.

Beim letzten Topf durfte ich wieder rumschmaddern. Ich habe dieses Mal weniger Farbe genommen, weil ich nicht wollte, dass die „Nasen“ so weit runterlaufen.

Topf mit Tropfenmuster IMG_4495

Morgen, wenn die Farbe getrocknet ist, werde ich die Kräuter umtopfen. Ich bin schon ganz aufgeregt und werde kaum schlafen können.

… und taddaaaa, da sind sie: die 7 Kräuter in hübschen Tontöpfen

7 Kräuter 7 Kräutertöpfe verschiedene Kräutertöpfe

Mojito Minze Minze image

Basilikum Oregano Thymian Majoran

Tontöpfe mit Tropfen image image image

Garten: Willkommen auf der Terrasse

Ich werde das Gefühl einfach nicht los, dass es so langsam Sommer wird. Ihr auch?

Da wird es natürlich Zeit, dass sich neben dem Sundowner Balkon auch die Terrasse hübsch macht. Ich habe schon ein bisschen aufgeräumt und dann gerade noch so dran gedacht, ein vorher mittendrin Foto zu machen. Die Loungemöbel aus Paletten hatten wir bereits letztes Jahr. Als Polster haben wir einfach ein paar alte Matratzen zurecht geschnitten und mit Stoffen bezogen.

Terrasse vorher Terrasse vorher

Als erstes kommen die Bambusrollos zum Einsatz. Ich wollte einige mehr davon haben und dachte, ich kann die einfach bei meinem Lieblingsschweden um die Ecke nachkaufen. Aber nix da – haben sie schon seit Jahren nicht mehr. Da war ich baff – ich meine, Ikea ohne Bambusrollos? Ehrlich?

Rollos aus Bambus

Über eBay Kleinanzeigen habe ich dann doch noch zusätzliche gefunden und der Schatz hat sie mir ohne großes Murren angebracht. Und zack, sieht es gleich viel behaglicher aus.

Lounge mit Bambusrollos IMG_4349 Melisse

Als nächstes habe ich 5 günstige Laken blau gefärbt und so zurechtgenäht, dass sie genau um die Matratzen passen. Obendrauf lege ich immer noch ein paar Flickenteppiche und dekoriere das ganze mit diversen Kissen. Von den Kissen habe ich noch nicht genügend – daran arbeite ich noch. Alle verwendeten Textilien habe ich mit der gleichen Farbe einmal durchgefärbt. Dadurch, dass sie vorher völlig unterschiedliche Farben hatten, haben sie nicht so gut zusammen gepasst. Jetzt sehen sie immer noch verschieden aus, gehören Dank des Färbens aber zumindest einer Farbfamilie an und alles passt ganz gut zusammen. Wie man sieht, findet auch die Windhündin, dass die Lounge Terrasse ganz gut geworden ist.

Terrasse Terrasse Terrasse IMG_4365

Lounge Lina Terrasse Terrasse

Seht ihr die Zeitschriften da auf dem Tisch? Die nehme ich mir jetzt und dann sitze ich da hinten bei den zwei blauen Kissen und genieße das Leben.

Bis bald 😉

 

 

Haus: der Sundowner ist fertig

Hey, hattet ihr auch so ein schönes Wochenende? Also meins war super und ich freu mich, euch endlich den ersten fertiggestellten Balkon zu zeigen. Über den Winter nutzen wir die Balkone natürlich wenig bis gar nicht und irgendwie haben wir im Herbst auch nicht die Lust Zeit, alles ordentlich wegzuräumen. Entsprechend schlimm sehen die Balkone dann im Frühling aus. Deshalb erspare ich euch auch die Vorher-Bilder und das hat natürlich nichts damit zu tun, dass die einfach unsagbar peinlich und unzeigbar hässlich sind. Stattdessen gibt es Mittendrin-Bilder, auf denen man auch noch hübsch die Überreste des letzten BBQ von vor einer Woche bestaunen kann. Immerhin sind die Blumenkästen schon beim Gärtnerinnen Arbeitsplatz und gefegt hab ich auch schon.

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Im weiteren Verlauf hat der Schatz alle restlichen Töpfe runter und das ganze andere Gedöns an seinen eigentlichen Aufenthaltsort  gebrach. Ich habe die Blumenkästen und Blumentöpfe bepflanzt und der Schatz hat sie wieder hoch getragen. Außerdem waren wir noch ein bisschen shoppen: Blumen für die Bepflanzung und neue Deko. Ihr seht, ein wundervoller Tag – also für mich – für den Schatz nicht so, wie mir jetzt rückblickend so auffällt. Der arme Mann musste schleppen und shoppen. Puh.

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An den maritimen Windlichtern konnte ich einfach nicht vorbeigehen und da war es ganz besonders schön, dass ich zu meinem Geburtstag einen Gutschein bekommen habe, mit dem ich die einfach so mitnehmen durfte. Toll!

Bei der Beplanzung des Westbalkons – liebevoll „Sundowner“ genannt – habe ich mich allein auf weiß blühende Blumen konzentriert. Weiße Blüten leuchten auch bei wenig Licht noch schön und ich liebe einfach alles Ton in Ton und besonders, wenn es weiß ist.

Bei der Auswahl der Blumen für die Blumenkästen stell ich mir die immer alle hin und verteile die Pflanzen. So kann ich gut einschätzen, was schön zusammen passt und ob alles da ist. Ich habe dieses Jahr Petunien, Verbenen, Männertreu, Campanula und Geranien.

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Zur Bepflanzung selbst gibt es 2 Möglichkeiten.

Der Kasten wird zur Hälfte mit Erde gefüllt, die Blumen werden ohne Topf eingesetzt und dann wird nach und nach die Erde aufgefüllt. So arbeitet man sich durch den ganzen Kasten.

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Oder der Kasten wird voll mit Erde befüllt und für jede Pflanze macht man ein Loch, setzt sie ein und arbeitet sich so durch den ganzen Kasten. Die Methode finde ich übrigens schneller und besser.

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Am Ende drückt man die Erde schön fest an, füllt noch ein bisschen auf und giest die Blumen. Bestenfalls macht man letzteres bereits am zukünftigen Standort, dann sind die Kästen für den Mann nicht so schwer zum Tragen.

Und so sieht mein neuer Lieblingsplatz zum Sonnenuntergang aus:

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Liebe Grüße

 

Garten: der Arbeitsplatz für die Gärtnerin wird wieder schön

Endich wird es wärmer und damit Zeit, den Garten aufzuräumen und die Überbleibsel des Winters loszuwerden. Jedes Jahr nehme ich mir vor, das viel früher zu machen – am Besten schon im Herbst und Winter – und jedesmal klappt das nicht. Und so beginnt dann das Gartenjahr mit einer riesigen Aufräumaktion. Juchuuuu.

Die Vorher-Bilder erspare ich euch. Die sind so unfassbar hässlich und irgendwie ja auch peinlich. Aber ich zeige euch wie es hinterher aussieht.

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Und neue Kissen für meinen Lieblingsplatz habe ich auch genäht. Mir gefallen die Quasten am allerbesten.

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Liebe Grüße!

DIY: geometrisches Mobilee

Der Schatz verlangt eine der Jahreszeit angepasste Dekoration im Treppenhaus oder zumindest, dass die weihnachtlich goldenen Sterngirlanden verschwinden. Ich finde ja, dass Sterne eigentlich immer gehen und überhaupt nicht weihnachtlich sind. Aber gut, sein Wunsch ist mir Befehl Inspiration. Neue Dekoration muss also her, denn gar keine ist einfach gar keine Option. Hach und das ist die beste Gelegenheit für ein DIY Projekt, was ich schon so lange in meinem Kopf habe: ein geometrisches Mobilee.

Zum ersten Mal ausprobiert habe ich das vor ein paar Wochen bei einem DIY Workshop bei DaWanda. Hier hab ich die ersten Mobilees hergestellt und das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Heute ist das Wetter so schön, dass ich mein DIY Projekt kurzerhand in den Garten verlege und bei schönstem Sonnenschein vor mich hin bastel.

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Material:

Strohhalme

Nylonfaden

metallic Farbspray

Schere, alter Karton

 

Anleitung:

Sobald ich mich für eine Form entschieden habe, schneide ich die einzelnen Strohhalme entsprechend zu. Ich möchte einen sechseckigen Diamanten machen. Dazu brauche ich 5 lange, 5 mittlere und 5 kürzere Strohhalme.

Strohhalme zuschneiden

Und schon geht es ans Fädeln meines geometrischen Mobilees. Ich fange mit der unteren Hälfte und hier mit dem ersten Dreieck aus 2 mittleren Strohhalmen und einem kürzeren  Strohhalm an.

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So fädel ich immer weiter bis mein Diamant fertig ist.

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Und dann kommt endlich das Farbspray zum Einsatz. Damit die Farbe nicht überall landet, nehme ich einen großen Pappkarton – hochkant aufgestellt. Oben bohre ich ein Loch rein, fädel die Aufhängerschnur durch, befestige meinen Strohhalmdiamanten und sprühe die Farbe auf.

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Tja, und nun hängen ein paar dieser hübschen, kleinen, geometrischen Mobiles im Treppenhaus.

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Und wer weiß, vielleicht lege ich zu Ostern ein paar Ostereier in meine Mobilees – dann hat der Schatz seine jahreszeitliche Dekoration.

Viel Spaß beim Nachbasteln! 😉

Ein Schätzchen mit Potenzial

Manchmal finden sich hier im Haus richtige, kleine Schätzchen. So auch neulich geschehen, als ich mich zufällig in die Werkstatt verlaufen habe. Seitdem der Mann da ein bisschen aufgeräumt hat, sieht man auch mal, was sich da so alles versteckt. Nämlich dieses kleine Schätzchen… unscheinbar, aber mit Potenzial!

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Und wie der Zufall es so will, war ich eh gerade auf der Suche nach einem neuen Nachttisch – also nichts wie ran an die Schleifmaschine. Meine Nachbarn hassen mich jetzt vermutlich. An einem Samstag. Mittags. Unmögliche Idee.

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Ich habe nur das nötigste abgeschliffen, natürlich aus Rücksicht auf die Nachbarn. Das hatte auf keinen Fall etwas damit zu tun, dass ich Abschleifen nicht mag. Und nach dem Schleifen kommt ja dann auch der leisere und angenehmere Teil – das Streichen. Insgesamt habe ich nach der Grundierung noch drei Anstriche gebraucht, damit es deckt – gelobt sei der wasserbasierte, seidenmatte Lack. Ein Teufelszeug.

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Und als dann endlich alles schön weiß war, hab ich noch ein paar Akzente an den Giffen und Leisten mit weißem, hochglänzenden Lack gesetzt.

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Am Ende sieht mein kleines Schätzchen richig schnuckelig aus.

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Inzwischen ist der Nachttisch auch an seinem Bestimmungsort neben dem Bett angekommen. Irgendwie war ich aber noch nicht so ganz zufrieden mit dem Ergebnis – einfach zu weiß. Deko muss also her und so landet ein hellblaues Blatt Papier oben drauf – hübsch und praktisch zugleich.

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😉