Renovierung der Küche – neue Möbel

Nach einigem Überlegen und diversen Beratungen mit meinem Vater haben wir uns für eine ganz andere Anordnung der Küche entschieden.

Wir waren beim blau gelben Schweden und haben Möbel für die Küche gekauft. Eine Küche zu kaufen, ist dort inzwischen ganz wunderbar. Es gibt eine Art Küchenstudio, in dem man selbst am Computer seine Küche einrichten kann. Wenn man sich gleich am Anfang zu einem Beratungsgespräch anmeldet, kommt nach einer Weile kompetente Hilfe. Ich war wirklich positiv überrascht über die vielen guten Tipps und am Ende hatten wir eine vollständige Liste aller Päckchen, die wir in der Selbstbedienungshalle zusammensuchen mussten.

Das Wochenende hat der Schatz dann genutzt, um die Küchenmöbel aufzubauen.

  

Die Fronten haben wir zuerst noch nicht gekauft, denn wir konnten uns einfach nicht zwischen Küchenfronten in weiß, grau oder schwarz sowie zwischen glatten oder aufwändigeren Designs entscheiden. Meine Inspiration habe ich auf meiner Pinterest Pinnwand festgehalten.

Inzwischen haben wir uns dann doch entschieden. Es ist SÄVEDAL in weiß geworden. Die Fronten passen gut zu den bereits vorhandenen Einbauschränken, sind schön schlicht im Design und preislich unschlagbar. Natürlich hätte uns auch die Serie LAXARBY in schwarz sehr gut gefallen – dann wären die Fronten allerdings gut viermal so teuer geworden und das war es uns nicht wert. Im Nachhinein stellt sich die Entscheidung als sehr gut heraus, denn wir brauchen nun eine neue Spülmaschine. Die alte Dame wollte einfach nicht umziehen und hat uns das mit einem kleinen Wasserschaden bei ihrem letzten Spülgang vor dem Umzug deutlich gezeigt. Und wenn ich die Wahl zwischen Geschirr spülen lassen oder beim Abwaschen tolle Fronten anschauen habe, na dann ist die Entscheidung ja einfach. So schön kann keine Küche sein, dass es sich dafür lohnt, den Abwasch selbst zu machen.

Das gröbste ist nun auch geschafft, alle Schränke stehen an ihrem Platz, Die Arbeitsplatten, Spüle und Geräte sind eingebaut und die Küche nimmt endlich Gestalt an. Kurz bevor der Handwerker zum Einbau der ganzen Chose gekommen ist, haben wir noch den Schrank unter der Spüle gegen einen richtigen Eckschrank ausgetauscht, damit man gut an das Wasser rankommt. Der Einbautag war lang und anstrengend, aber die Mühe hat sich sowas von gelohnt.

   

Renovierung der Küche – Fliesen und Wand

Wie ihr euch beim Anblick der bunten Fliesen aus den 90ern sicher schon gedacht habt, möchten wir die so nicht für die neue Küche behalten.

Unsere Hoffnung liegt auf Fliesenfarbe in reinweiß. Das Werbevideo verspricht brilliante Deckkraft in nur drei Arbeitsschritten. Das Set von Molto beinhaltet einen Reiniger, Grundierung und Fliesenlack. Dazu benötigt man Haushaltshandschuhe, einen Schwamm, Pinsel und kleine Schaumstoffrollen. Erst wäscht der Schatz also die Fliesen mit dem Reinigungsmittel (unbedingt Handschuhe tragen), dann grundiert und zum Schluss lackiert er die Fliesen. Beim Auftragen der Grundierung bzw. des Lacks darauf achten, die Fugen gut zu erwischen. Außerdem brauchen natürlich auch die Wände und die Decke einen neuen Anstrich – an manchen Stellen sogar drei davon. Am Ende ist dann alles weiß, weiß, weiß! Hurra!

   

   

     

 

 

 

Renovierung der Küche – Boden

Jeden Abend verschwindet mein Liebster in unserer zukünftigen Küche. Dann hört man es Poltern, Schrubben und Fluchen. Das Entfernen der verschiedenen Bodenbeläge war zwar körperlich anstrengend, ging aber super schnell. Nach nur einem Abend war alles draußen im Müllcontainer.

Um den Gasherd und die Spüle abzubauen, kam mein Papa vorbei und auch das war schnell erledigt. Der Raum ist jetzt schon mal leer – was für ein krasser Fortschritt zu der Rumpelkammer von letzter Woche! Beim Fotografieren fällt mir auf, dass die Dunstabzugshaube noch an ihrem Platz ist – na, die muss auch noch weg. Ich bin gespannt, was dabei aus dem Abzugsrohr zum Vorschein kommt. Warum? Weil sich da in einem der letzten Winter ein Eichhörnchen einquartiert hat – jedenfalls hatten wir so den Eindruck, als wir es von draußen übers Fenster in dem Rohr verschwinden gesehen haben. Wer weiß, wer weiß, was da noch auf uns wartet.

Küche Erdgeschoss Küche Erdgeschoss Küche Erdgeschoss

Küche Erdgeschoss Küche Erdgeschoss Küche Erdgeschoss Küche Erdgeschoss

Die Freude über den Terrazzo Boden war zwar groß, die über die diversen Reste doppelseitigen Klebebands hielt sich dann doch eher in Grenzen. Wer hätte gedacht, dass das nach so vielen Jahren noch so widerborstig ist! Nachdem er nach Beseitigungsmöglichkeiten gegoogelt hat, kämpft der arme Schatz nun Zentimeter für Zentimeter gegen das Teufelszeug. Zuerst hat er es mit meinem Nagellackentferner versucht – nein, nicht mit dem teuren Zeug, sondern mit dem acetonfreien aus dem Drogeriemarkt. Leider ohne Erfolg. Der Geruch wäre weitaus erträglicher gewesen als der vom Terpentin, was er nun in Kombination mit der rauen Seite von einer Schar Haushaltsschwämme und einem Cerankochfeldschaber nimmt. Damit ist er erfolgreich. Nach einer großzügigen „Kur“ mit Scheuermilch und Schrubber kann sich der Boden nun wieder sehen lassen.

Terrazzo Boden Terrazzo Boden Terrazzo Boden

Renovierung der Küche – Rückbau

Als erstes kommt jetzt die Küche runter ins Erdgeschoss. Am Wochenende haben wir – das heißt der Schatz hat – die Gerümpelkammer aka Küche ausgeräumt und alle Küchenschränke abgebaut. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell voran geht. Klar ist, dass wir weder die bunten Fliesen an der Wand noch das blaue Laminat auf dem Boden behalten möchten. Wir hoffen auf den originalen Terrazzo Boden unter dem Laminat und auf die Wunderkraft von Fliesenfarbe. Die Einbauschränke bleiben natürlich – die sind super und gehören zum Haus.

Die ganze Zeit hätten wir zu gern gewusst, was unter dem Laminat ist, aber das Zeug blieb hartnäckig, wo es war. Sonntag Abend konnte der Schatz es dann nicht mehr aushalten und musste es nochmal probieren. Und diesmal hat es geklappt. Unter dem Laminat kam – Trommelwirbel – weiteres Laminat diesmal eindeutig aus den 90ern zum Vorschein. Und darunter? Teppich zur Isolierung. Und dann endlich: der Terrazzo Boden. Oh wie wunderschön!

Laminat auf Laminat Laminat auf Laminat auf Teppich Terrazzo Boden

Jetzt liegt ein kleiner Haufen Laminatmüll in der Küche und wartet darauf, dass der Müllcontainer draußen aufgestellt wird. Wenn alles gutgeht, können wir kann der Schatz am Wochenende weitermachen und schon mit dem Malern beginnen.

Kompletter Hausumbau – der grobe Plan steht

Es geht los. Wir bauen das Haus um. Lange haben wir nur darüber nachgedacht, davon geträumt und Pläne geschmiedet. So richtig getraut haben wir uns aber nicht. Zu groß der Restpekt vor der riesig scheinenden Aufgabe. Wo fangen wir an, wann ist ein guter Zeitpunkt, was ist wirklich wichtig und vor allem – wie geht das? Jetzt gehen wir es an. Wir bauen um – und zwar so richtig. Kein Zimmer bleibt so, wie es ist. Die meisten bleiben nicht mal dort, wo sie sind.

Zugegeben, wir haben ein bisschen Zeitdruck – wir bekommen ein Baby und noch bevor die kleine Madame da ist, soll natürlich alles schön sein. Wer hätte das gedacht.

In unserem Haus verteilen sich insgesamt 8 Zimmer plus Nebenräume auf 4 Etagen. Bisher nutzen wir den Keller/ Souterrain als Waschküche, Lager und ein Raum ist praktisch leer. Im Erdgeschoss befindet sich ein Gästezimmer, in dem wir auch gelegentlich schlafen, mein Nähzimmer, ein Bad und eine alte Küche, in der sich alles Gerümpel befindet, was sich in den letzten Wochen und Monaten so angesammelt hat. In der ersten Etage haben wir unsere Küche, ein Bad, das Ess- und Wohnzimmer. Und ganz oben befindet sich unser Schlafzimmer, ein weiteres Zimmer voller Gerümpel mit einer Kammer und ein winziges Bad.

Man könnte also sagen, im Erdgeschoss haben wir unsere „Arbeitsetage“, im Obergeschoss ist die „Wohnetage“ und im Dachgeschoss befindet sich die „Schlafetage“. An sich eine gute Aufteilung, aber es geht noch besser.

Und das ist der Plan: Die „Wohnetage“ zieht ins Erdgeschoss: weniger Einkäufe schleppen und ein Kamin im Wohnzimmer sind ein dickes Plus. Die „Schlafetage“ mit samt dem zukünftigen Kinderzimmer kommt ins Obergeschoss, da ist es schön ruhig und als Bonus gibt es einen Balkon an unserem Schlafzimmer und ein wunderschönes Badezimmer, wo vorher die Küche war. Die „Arbeitsetage“ geht nach ganz oben unters Dach. Hier bekommt der Schatz ein richtiges Büro – zugegeben zusammen mit mir – und das Nähzimmer wird auch größer als unten im Erdgeschoss. Mehr Platz, Ruhe und Kreativität für uns beide.

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DIY: kuschelige Decke mit Troddeln

Draußen wird es immer wärmer und sonniger und ich habe Lust, eine neue Decke herzustellen. Das soll mal einer verstehen. Irgendwann im Hochsommer werde ich vermutlich den Drang verspüren, Handschuhe, Schals und Mützen zu stricken – ihr werdet’s schon sehen! Nun ja, dieses Projekt jedenfalls habe ich schon länger im Kopf und so freue ich mich, es euch nun endlich zu zeigen. Inspiriert von den unterschiedlichsten Decken und Kissen möchte ich eine mit Troddeln haben. Bohemian oder Soft Ethno ist ja im Moment eh im Trend – warum also nicht mitmachen. Ich liebe Troddeln ja eh heiß und innig.

Also habe ich mir eine Strickdecke vom großen Schweden und verschiedenfarbige Häkelgarne geschnappt und daraus meine Boho Decke gemacht. Natürlich spricht auch nichts gegen einfarbig. Ich habe sogar kurz mit der Idee gespielt, pink oder grasgrün zu nehmen. Das habe ich dann aber schnell wieder verworfen – das wäre zu mutig und verrückt gewesen. Ganz zu schweigen davon, dass es für mein Symmetrie, Harmonie und sanfte Farben liebendes Gemüt schlicht zu aufregend gewesen wäre.

Material:

Decke

Häkelgarn

Schere und Nadel

Material für die Boho Decke Material für die Boho Decke

Anleitung:

Um die Troddeln später zu befestigen, ziehe ich je ein ca. 30cm langes Stück Garn durch die Decke und verknote es. Hieran werden gleich die Quasten entstehen.

Faden an der Decke befestigen Faden an der Decke befestigen

Dann wickel ich 50 Runden Garn um meine Finger und knote auch dies fest. Ihr könnt das Häkelgarn auch um ein Stück Pappe wickeln. Wichtig ist nur, dass alle am Ende die gleiche Größe und Dicke haben.

gewickeltes Garn an der Decke festknoten gewickeltes Garn an der Decke festknoten

Unten aufschneiden und sofern gewünscht obenrum zusammenbinden. Ich fand die lockere Version von dem ersten Foto auch recht reizvoll, hatte allerdings Bedenken, ob sich das ganze Gebilde womöglich lösen könnte. Die Windhündin würde vermutlich auf jeden Fall die Fäden einzeln rauszupfen.

Troddel herstellen Troddel herstellen

Das wiederhole ich für die anderen Troddeln und schon ist die Decke im Boho Stil fertig.

fertige Boho Decke fertige Boho Decke

Und jetzt – zum Schluss – kommt die größte Herausforderung. Wohin mit dem guten Stück? Zuerst habe ich sie in unser Gästezimmer auf das weiße Sofa drappiert und auch für gut befunden.

Troddeldecke auf dem Sofa im Gästezimmer fertige Boho Decke fertige Boho Decke

Später bin ich dann doch nochmal zurück und habe sie in unser Wohnzimmer geholt. Hier liegt sie nun auf dem Lieblings Schaukelstuhl und wartet zusammen mit den Leinen-Fransen-Kissen auf Besuch.

fertige Boho Decke fertige Boho Decke fertige Boho Decke fertige Boho Decke

Ich hoffe, sie gefällt euch auch so gut. Ich jedenfalls liebe sie und weiß jetzt schon, dass wir an kühlen Sommerabenden unzertrennlich sein werden. 😉

DIY: Osterdekoration – Häschen, Anhänger und Girlanden

Und dann war ich so drin im Osterbasteln, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte. Zuerst wollte ich Ostereier aus Papier und Girlanden aus Häschen machen. Und grad in dem Moment, als ich angefangen habe, die Eier auszuschneiden, habe ich mich an meinen Schneidplotter erinnert. Der steht halb versteckt schräg unter meinem Arbeitstisch und schlummert da seit Weihnachten vor sich hin. Naja, was soll ich sagen – dann war kein Halten mehr. Das ist echt der Wahnsinn, was das Ding von Silhouette kann. Ich habe diverse Häschen und Ostereier ausschneiden lassen. Und jedes Mal, wenn das eine Blatt durch war, hatte ich schon die nächsten Motive ausgesucht.

So, und nun zeig ich euch, was dabei alles Schönes entstanden ist.

Dreidimensionale Ostereier aus Papier

Material dreidimensionale Ostereier Material dreidimensionale Ostereier

Für die Ostereier aus Papier habe ich immer 5 zusammengenäht. Die einzelnen Schichten knicke ich nach innen und der obere Faden dient als Aufhängung.

Eier aus Papier zusammen nähen Faden als Aufhängung 3D Osterei aus Papier 3D Osterei aus Papier 3D Osterei aus Papier

 

Ostergirlanden

Natürlich gibt es auch wieder aus Papier genähte Girlanden.

Ostereier mit Buchstaben Fähnchen mit Buchstaben

Dazu nähe ich einfach über die einzelnen Teile. Dabei achte ich darauf, immer den gleichen Abstand einzuhalten, damit es schön ordentlich aussieht.

Ostergirlande Ostergirlande

 

Osteranhänger

Bei den Osterei Anhängern bestand meine einzige Aufgabe darin, sie möglichst ohne Schaden vom Träger abzulösen, nachdem mein Schneidplotter sie so schön ausgeschnitten hat. Ach ja, ein Bändchen habe ich auch noch angebracht und aufgehängt. Puh.

Osterstrauch im Wohnzimmer Osterstrauch im Wohnzimmer Osterstrauch im Wohnzimmer Osterstrauch im Wohnzimmer Osterstrauch im Wohnzimmer

 

Kuschelhasen

Dann wollte ich unbedingt noch Kissen für das Sofa im Gästezimmer und habe nach der Idee von ohwhataroom gleich 2 Hasenkissen genäht. Dafür habe ich ein altes Laken aus Feinbiber benutzt. So sind die Hasis auch noch schön kuschelig.

Kuschelhasen Hasenkissen Hasenkissen

 

Osterstrauch und Magnolie

Als letztes zeig ich euch noch unseren Osterstrauch – dieses Jahr ganz in mint, weiß und natur.

Osterstrauch Osterstrauch Osterstrauch Osterstrauch

Oohhh – und den Magnolienzweig. Der ist jetzt nämlich ganz aufgeblüht und sieht fantastisch aus!

Magnolienzweig Magnolie Magnolienblüte Magnolienblüte Magnolie

Mal sehen, ob ich es schaffe, die Osterdekoration zu einem noch akzeptablen Zeitpunkt wieder weg zu räumen, oder ob sie direkt von der Weihnachtsdekoration abgelöst wird.

Ich wünsche euch Frohe Ostern und eine wunderschöne Zeit mit der Familie und Freunden.

DIY: Osterdeko – Osterhase mit Puschelschwanz

Ich liebe es, das Haus neu zu dekorieren, alles schön herzurichten, von mir aus sogar ganze Räume umzugestalten. Dabei nervt es mich allerdings wahnsinnig, die Dinge dann hinterher wieder wegzuräumen. Das macht einfach keinen Spaß. Entsprechend blöd find ich es, für einen Feiertag also nur für ein einziges Wochenende die ganze Dekoration rauszukramen und gleich wieder wegzupacken. Bis zum Sommer mit Osterdekoration zu leben, ist aber irgendwie auch keine Alternative. Ich weigere mich einfach, so viel Aufwand zu betreiben. Dieses Jahr gibt es keine Osterdekoration. Punkt. Aus. Ende.

Naja, das war der Plan. Dann kam Pinterest und mit ihm die süßesten Ideen, wie man zu Ostern dekorieren oder was man basteln könnte. Ich war standhaft. Bis gestern.

Material:

Bilderrahmen

Papier

Stickgarn

Kleber, Schere, Nadel und Faden

Material Osterbild Material Osterbild

Anleitung:

Die Rahmen hatte ich noch im Keller – ich hab sie allerdings vorne und hinten rotgold angesprüht. Zusätzlich habe ich je 2 rosa und 2 hellblaue Papiere für den Hintergrund zugeschnitten und insgesamt 4 Osterhasen ausgeschnitten.

Osterhasen und Papier Osterhasen und Papier

Bei 2 Osterhasen werden Augen gestickt – sie sind die Vorderseite. Die anderen beiden Häschen bekommen Puschelschwänze und werden damit zur Rückseite. Dazu wickel ich Stickgarn um 2 Finger und verknote es mittig.

Puschelschwanz herstellen Puschelschwanz herstellen Puschelschwanz herstellen Puschelschwanz herstellen

Dann schneide ich die Enden auf, kürze den Puschel passend zur Häschengröße und befestige ihn am Poppes.

Puschelschwanz herstellen Puschelschwanz anbringen

Zum Schluss werden die Osterhasen auf die Papierhintergründe und in die Rahmen geklebt.

Osterhase im Bilderrahmen Osterhase im Bilderrahmen Osterhase im Bilderrahmen

Und nun sitzen die beiden Hübschen in der Küche und im Esszimmer und zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht, wann immer ich an ihnen vorbeigehe.

Osterhase im Bilderrahmen Osterhase im Bilderrahmen Osterhase im Bilderrahmen

Winter adé – zumindest im Vorgarten

Ich bin in einer fast schon wahnsinnigen Aufräumstimmung. Ob das erste Anzeichen des nahenden Frühlings sind? Ich weiß es nicht. Sicher ist, dass ich am liebsten den ganzen Tag lang aufräumen, entrümpeln und putzen will. Oh je, ein bisschen beängstigend ist das jetzt irgendwie schon. Aber gut, nutzen wir die Gunst der Stunde – solange sie da ist. Vielleicht ist morgen schon wieder alles anders und ich falle in einen tiefen Winterschlaf bis Mitte Mai.

Vorgarten vorher Vorgarten vorher Vorgarten vorher

Letztes Wochenende waren der Schatz und ich also fleißig. Der arme Mann muss immer unter meinen Launen leiden. Wir haben den Vorgarten für den Frühling aufgeräumt, altes Laub und vertrocknete Stauden entfernt, Bäume und Sträucher zurückgeschnitten und siehe da… unter all dem Herbst und Winter lugt schon der Frühling hervor.

Vorgarten nachher Vorgarten nachher Schneeglöckchen

Jetzt sieht es zumindest ordentlicher aus. Von schön kann noch keine Rede sein, dazu ist es viel zu kahl. Sobald es vom Wetter her geht, kommen dann also ganz viele neue Pflanzen zu uns. Am liebsten hätte ich ja so einen ländlich bäuerlichen Staudengarten vor dem Haus.

Der Schatz hatte nach all dem Geharke und Geschneide jedenfalls die Nase voll und ist wieder rein gegangen. Ich war noch kurz unten und habe einen ersten Blick in den Nutzgarten geworfen, um das Ausmaß der Verwinterung abzuschätzen.

Salatbeet im Winter Salatbeet im Winter

Zu behaupten, es wäre gar nicht so schlimm, trifft die Sache nicht so ganz. Das kommt dann halt davon, wenn man im Herbst nicht alles schön ordentlich vorbereitet, ne.

Da der Plan für den Gemüsegarten schon steht, hat natürlich nichts dagegen gesprochen, die ersten Hochbeete zu bearbeiten. Und siehe da… 3 sind schon fertig. In einem wächst nun wilder (und damit wiederkehrender) Ruccola und in dem anderen Portulak – auch Winterpostelein oder Tellerkraut genannt – und Sauerampfer. Das dritte Beet wartet auf die Aussaat vom Feldsalat.

Sauerampfer Sauerampfer Portulak Ruccola

Ach, und wenn ich schon dabei bin, kann ich euch auch gleich noch den Plan für den Nutzgarten zeigen.

Planung Gemüse Garten

Wie ihr seht, eine ambitionierte Planung. Ich bin gespannt, wie viel wir davon säen und ernten. Wie macht ihr das? Plant ihr oder sät ihr nach Lust und Laune?

Schnee im Garten – der Garten im Januar

image Flieder mit Schnee image image

Was macht denn die Gärtnerin eigentlich im Winter, wenn der Schnee meterhoch zentimeterhoch im Garten liegt und die Pflanzen schlafen? Richtig, sie träumt vom Frühling und davon, was sie dann alles im Garten pflanzen kann. Ich fantasiere im Moment vor allem darüber, welches Gemüse ich in unserem Nutzgarten anbauen und später ernten möchte. Wir haben insgesamt 12 Hochbeete, wobei eins davon als Kompost genutzt wird. Damit habe ich etwa 11 m2, auf denen ich die wundervollsten Gemüsesorten pflanzen kann. Dabei nehme ich am liebsten einige seltene, alte Sorten, die man nicht so einfach im Supermarkt bekommt und natürlich ein paar Lieblingssorten, die wir immer gerne essen.

Hochbeete image image image Hochbeet image

Dazu kommen noch viele Töpfe voller Kräuter, denn die kann man bekanntlich ja nie genug haben. Selbstgekochtes Essen schmeckt mit frischen Kräutern einfach am besten. Zusätzlich habe ich noch viele verschiedene Sorten Minze. Die kann man ja ganz toll für alle möglichen Getränke nehmen – Mojito, Minztee und Limonade – die wird immer alle. Garantiert.

Kräuter Kräuter image

Der Flitzehund war übrigens auch mit im Garten. Auch wenn ihr schrecklich kalt war, liebt sie es, im Schnee zu stöbern und zu hüpfen.

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Ich brauche noch ein paar Tage, um meine Gartenpläne zu vervollständigen und mich zu entscheiden. Dann zeig ich sie euch super gerne. Und spätestens am 2. und 3. April gibt es auf dem Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten noch mehr Inspiration.